07.04.2019 - 11:44 Uhr
PlößbergOberpfalz

Krippenfreunde beim Bischof

Mit einer ganz besonderen Nachricht überraschte OVW-Vorsitzender Robert Hecht die Plößberger Schnitzer: "Wir fahren zum Bischof, der Termin steht!"

Bischof Rudolf Voderholzer (Zweiter von links) ist ein glühender Krippen-Fan. Der Plößberger Delegation erklärte er die Schätze im Diözesanmuseum. Die Krippen die hier ausgestellt sind, kennt der Bischof in- und auswendig.
von Externer BeitragProfil

Mitte Januar war Bischof Rudolf Voderholzer nach Plößberg gekommen, um auf dem dortigen Krippenweg zu wandern. Er war von den ausgestellten Hauskrippen so begeistert, dass er spontan die Krippenbauer und Schnitzer nach Regensburg einlud, um die bischöflichen Krippensammlung zu besichtigen. Außerdem hat ihn im Vorfeld der Vorsitzende der Krippenausstellung, Hubert Haubner, bei der Suche nach einer Plößberger Krippe für seine eigene Sammlung unterstützt.

Zusammen mit Pfarrer Thomas Thiermann reisten 15 Krippenfreude nach Regensburg ins Bischöfliche Ordinariat. Bischof Voderholzer begrüßte die Reisegruppe im Refektorium und führte mit Begeisterung und Freude über zweieinhalb Stunden durch den neugestalteten Kreuzhof, die sanierten Gebäude und seine Privaträume im Altbau. In den Gängen und Räumen konnten die Gäste Krippen aus aller Welt bestaunen. Die Vielfalt der Formen, Typen und Materialien in dieser Konzentration überraschte die Experten. Zu jeder Krippe, ob Holzkrippen aus der Region oder afrikanische Krippe in der Kalebasse, ob böhmische Kastenkrippe oder alpenländische Wurzelkrippe, ob Porzellankrippe aus der nördlichen Oberpfalz oder Miniaturkrippe aus Kenia, wusste der Bischof interessante und bewegende Geschichten zur Herkunft und zum Künstler. Besonders eindrucksvoll stellte er die biblischen Zusammenhänge in den Weihnachtskrippen, Passionskrippen, Osterkrippen und Jahreskrippen heraus. Robert Hecht und Hubert Hauber dankten dem Bischof für die Führung durch die umfangreiche und imposante Sammlung. Vom Mitbringsel, einer von Siegfried Sollfrank handgeschnitzten Krippenfigur, war Bischof Voderholzer ganz begeistert und scherzte, da er jetzt ja bereits ein Plößberger Unikat hat: "Jetzt habe ich bald eine komplette Plößberger Krippe!" Mit einem Stamperl "Gloriawasser" und dem bischöflichen Segen endete die interessante Reise nach Regensburg.

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