03.05.2019 - 16:02 Uhr
PlößbergOberpfalz

Platz für motiviertes Team

"Horn Glass Industries" will Weltmarktführer werden. Dafür wird weiter kräftig investiert. Der neue Bürobau ist aber auch ein deutliches Bekenntnis zum "Headquarter Plößberg".

Einen Betrag im niedrigen siebenstelligen Bereich investiert das Unternehmen "Horn Glass Industries" in den Neubau eines weiteren Verwaltungsgebäudes. Am Freitag waren beim Spatenstich mit dabei (von links): Thomas Wilhelm (Grünwald & Ach GmbH), Lars Biennek, technischer Leiter bei Horn, Hausmeister Wolfgang Gleißner, Ulrich Imhof, Leiter Gebietsbereich Hohlglas, André Benker (Ingenieurbüro IBIG), Horn-Geschäftsführer Stephan Meindl, die Planer Georg Sollfrank und Katrin Roider, Christian Wittmann, Leiter Versorgungstechnik, Bürgermeister Lothar Müller sowie von der Baufirma Wolfgang und Michael Töppel.
von Werner Schirmer Kontakt Profil
Bis Februar 2020 soll das neue Verwaltungsgebäude der "Horn Glass Industries" entstehen. Der funktionelle Bau mit 1200 Quadratmetern Nutzfläche bietet Raum für 60 Arbeitsplätze. Über einen Glaskorridor wird er mit dem vorhandenen Gebäude verbunden.

Auf dem Weg an die Spitze weiß Horn-Vorstandvorsitzender Stephan Meindl um die Bedeutung von motivierten Mitarbeitern. Im Bereich der Verwaltung sollen mit dem Bau eines neuen Gebäudes optimale Arbeitsbedingungen geschaffen werden, damit das Plößberger Unternehmen weiter mit seinen innovativen und hochqualitativen Produkten am Weltmarkt punkten kann. "Allein in den vergangenen vier Jahren seien im wichtigen Markt China rund 20 Aufträge ausgeführt worden", verdeutlichte Meindl den Gästen beim Spatenstich.

Kurze Wege

Beim Termin am Freitag stellte Meindl, ganz zur Freunde von Bürgermeister Lothar Müller, die Bedeutung des Standortes heraus. Bei all den Investitionen und Zielen des Unternehmens werde am Produktionsstandort festgehalten. Der Neubau sei neben weiteren laufenden Investitionen ein nächster Beitrag. Die gute Auftragslage würde aber auch eine Erweiterung der Arbeitsflächen bedingen. So müssten aktuell Container als Arbeitsräume genutzt werden. Das neue Gebäude biete optimale Arbeitsbedingungen, schaffe kurze Wege und sorge dafür, dass bei den Abläufen "wieder Ruhe einkehrt". Von den rund 120 CAD-Arbeitsplätze finden 60 Personen in den Büroräumen des Neubaus Platz. Mit dem Neubau wende sich das Unternehmen wieder weg vom Großraumbüro. Jeweils zwei bis drei Personen würden in Einzelbüros einmal optimale Bedingungen vorfinden. Zudem fänden sich auf den beiden Geschossen größere Kommunikationszonen. Allerdings würden die flexiblen Trennwände auch eine Möglichkeit schaffen, den Neubau entsprechend umzugestalten.

Klare Strukturen

Kernpunkte der Strategie seien die weitere Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Motivation der Mitarbeiter, die für das große Ziel unverzichtbar sind. "Wir wollen Weltmarktführer werden", gab Meindl als Devise aus. Und in manchen Erdteilen sei schon erreicht.

Planer Georg Sollfrank vom Architekturbüro Sollfrank und Roider stellte den funktionellen Neubau im Detail vor. Das zweigeschossige Gebäude (Erdgeschoss und erster Stock) weise auf insgesamt 1200 Quadratmetern Nutzfläche auf den fast identischen Ebenen eine klare Struktur mit Einzelbüros und Kommunikationszonen auf. Eine Ausführung erfolge auf Niedrigenergiestandard. Den Verbrauch verglich Sollfrank mit einem besseren Einfamilienhaus. Die Versorgung werde durch ein Blockheizkraftwerk vorgenommen. Im Neubau werden Heizung und Kühlung über die Decken erfolgen. Ein Glaskorridor sei als Anbindung an das bestehende Verwaltungsgebäude vorgesehen.

Im Februar fertig

Natürlich werde das Erdgeschoss barrierefrei ausgeführt. Eine digitale Steuerung kümmere sich um Beleuchtung, Heizung, Jalousien oder die Schließ- und Alarmanlage. Schon im Februar nächsten Jahres hofft Geschäftsführer Meindl auf die Fertigstellung. Bürgermeister Lothar Müller freute die weitere Investition des Unternehmens. "Wir wissen, was wir an der Firma haben", gab Müller zu. Dabei verdeutlichte auch der Bürgermeister die Anstrengungen in optimale Arbeitsbedingungen. "Gute Arbeitsbedingungen schaffen effiziente Abläufe!" Und motivierte Mitarbeiter seien für ein zukunftsorientiertes Unternehmen unverzichtbar.

Schmelzwannen und komplette Systeme:

Die „Horn Glass Industries AG“ ist ein weltweit tätiger Hersteller von Schmelzwannen. Seit 1884 ist das Unternehmen in diesem Segment tätig. Daneben bietet Horn Glass Industries seit rund 20 Jahren auch die Planung und Ausführung von kompletten Systemen, von der Rohstoffaufbereitung bis hin zur Verarbeitung. Aktuell sind am Standort Plößberg rund 320 Mitarbeiter beschäftigt, dazu kommen weltweit rund 100 Personen bei Tochterfirmen. (ws)

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