Knapp 500 Teilnehmer zogen am Faschingsdienstag durch die Straßen der Marktgemeinde Plößberg. Ausgangspunkt war die Bergstraße, Ziel der Kultursaal. Etwa 1500 Zuschauer feierten trotz Kälte und Schneeregen auf den Straßen ausgelassen. Die Umzugsbeauftragte Tanja Gradl war „angetan“ vom riesigen Zuspruch. Am Kriegerdenkmal stellte Waltraud Rath, die Ehren-Regionalpräsidentin des Landesverbandes Ostbayern (LVO), die einzelnen Gruppen vor.
Angeführt wurde der Gaudiwurm vom Plößberger Dreigestirn. Die gastgebende Faschingsgesellschaft marschierte mit Ausnahme der Purzel- und Bambinigarde mit etwa 150 Aktiven und damit fast dem kompletten Aufgebot mit. Dahinter folgte der Prunkwagen mit den Tollitäten. Neben den Plößbergern waren auch die befreundeten Faschingsvereine aus Neustadt/WN, Reuth und Wiesau mit Prunkwagen und großen Aufgeboten dabei.
Natürlich hatten sich die originell maskierten Gruppen Themen ausgesucht. Meister Eder und mehrere Pumuckl waren ebenfalls dabei wie Steinzeitmenschen, die den geschlossenen Campingplatz zum Thema machten. Die Fußgruppe Spirit of Linedance kam als Team Aperol, der Chor Nova Musika war als Schlümpfe verkleidet. Der Sportverein war als Mexikaner vertreten. Eine große Gruppe stellte der Regenbogen-Kindergarten Beidl, die Kinder waren als Pinguine gekommen.
Für Stimmung auf den Straßen und später vor dem Kultursaal sorgte die Blaskapelle Reuth. Nach dem Umzug war noch lange nicht Schluss. Im Saal traten beim Kinderfasching noch einmal die Kleinsten des Vereins (Bambini- und Kindergarde sowie Showtanzgruppe) auf. Draußen ging es bei der After-Zug-Party vor der Volksbank-Raiffeisenbank rund. Abschluss war dann der Kehraus im Gasthof „Zur Post“.

























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