06.02.2020 - 15:27 Uhr
PlößbergOberpfalz

Zurückhaltung beim Festplatz

Beim neuen Festplatz in Schönficht hält sich die Gemeinde zurück. Für einen Stromanschluss wird zunächst Kontakt mit dem Anbieter aufgenommen.

von Konrad RosnerProfil

Diskussionsbedarf gab es um die Erschließung des neuen Festplatzes in Schönficht. Die Feuerwehr hatte bei der Marktgemeinde dauerhafte Anschlüsse mit Entnahmestellen für Wasser, Abwasser und Strom beantragt.

Anlass hierfür ist das 120-jährige Bestehen der Schönfichter Wehr, das am 19. und 20. Juni dieses Jahres gefeiert wird. Außerdem soll in Zukunft auf diesem Festplatz das jährliche Inselfest stattfinden. Jürgen Kraus (SPD) verwies darauf, dass die Plößberger Feuerwehr die Anschlüsse alle selbst besorgt habe und dafür mehrere Tausend Euro ausgegeben habe. Er sprach sich deshalb dafür aus, alle Wehren gleich zu behandeln. Hans Klupp (Freie Wähler) befand hingegen den Beschlussvorschlag gut. Zudem betonte er, dass er dieses Grundstück (befindet sich in seinem Besitz) für zehn Jahre als Festplatz zur Verfügung stellen werde. Susanne Bittner (SPD) hatte vorher betont, dass eine Investition nur Sinn mache, wenn der Festplatz für immer bleibe. Letztlich wurde kein Bedarf für einen separaten Anschluss erkannt, zumal ein Hydrant und ein Kanalschacht sich in der Nähe befänden. Nach Vorliegen eines Angebotes des Netzbetreibers Bayernwerk wird Bürgermeister Lothar Müller in eigener Zuständigkeit entscheiden, ob und in welcher Form ein Stromanschluss errichtet wird.

Platz für Mobilfunkmast

Die Telekom sucht für den Bereich Stein, Liebenstein, Betzenmühle eine Möglichkeit für die Errichtung eines Mobilfunkmastes, den sie in Eigenausbau plane. Die Gemeinde verfüge über kein geeignetes Grundstück, informierte Bürgermeister Lothar Müller. Jedoch werde man gerne den Kontakt zu den Grundstücksbesitzern herstellen. Ähnlich sei es mit dem Mobilfunkstandort Wildenau. Dort verhandele die Telekom mit Grundbesitzern.

Bürgermeister Müller informierte darüber, dass der Markt bei der Steinwaldgruppe beantragt, die Jahresbestellmenge für Wasser zu erhöhen, denn der Verbrauch sei enorm angestiegen. 2019 habe man rund 30 000 Kubikmeter Wasser mehr gebraucht als 2016. Weiter informierte Müller, dass die Marktgemeinde 2019 Spenden in Höhe von 2900 Euro erhalten habe. Diese Spenden, so Müller, hätten jedoch keinerlei Einflüsse auf die Aufgabenwahrnehmung. Die Spendenliste werde zudem dem Landratsamt zur Kenntnisnahme zur Verfügung gestellt (weiterer Bericht folgt).

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