Pommelsbrunn
18.10.2022 - 11:45 Uhr

Überraschender Geldsegen für die Tafel Hersbruck

Die Tafel in Hersbruck hat von der Pfarrei Heldmannsberg/Pommelsbrunn eine Spende von 1000 Euro bekommen. Bild: exb
Die Tafel in Hersbruck hat von der Pfarrei Heldmannsberg/Pommelsbrunn eine Spende von 1000 Euro bekommen.

Da staunte Maria Hummer nicht schlecht, als Hilde Mertel, Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Pfarrei Heldmannsberg/Pommelsbrunn, einen Scheck über 1000 Euro in die Tafel mitbrachte. Das war der Erlös der Kräuterbüschel-Aktion der Pfarrei zu Mariä Himmelfahrt am 15. August. Insgesamt zehn Frauen und immerhin zwei Männer hatten tags zuvor aus vielen gesammelten Kräutern 170 Buschen gebunden, die dann beim Festgottesdienst in Heldmannsberg zunächst gesegnet und dann an die anwesenden Gottesdienstbesucher ausgeteilt wurden. Hierbei alleine sind Spenden von knapp 1000 Euro eingegangen, die die Pfarrgemeinde zu einem glatten Betrag aufgerundet hat.

Die Helfergruppe hatte den Wunsch geäußert, dass der Betrag diesmal an die Tafel Hersbruck gehen soll, was auch Pfarrer Roland Klein begrüßte: "Damit bleibt das Geld in unserer Region, wo es Menschen zugutekommt, die in Not sind" . Maria Hummer, die gemeinsam mit ihrem Mann Gerhard die Tafel ehrenamtlich leitet, freute sich über die Spende, da es derzeit durch die stark gestiegenen Preise und den Zuzug ukrainischer Familien einen erhöhten Bedarf an Lebensmitteln gibt.

Sie führte Mertel und Pfarrer Klein durch die Räume der Tafel, wo bereits viele ehrenamtliche Helfer beschäftigt waren, Waren zu sortieren. "Wir bereiten uns gut vor, damit wir am Nachmittag gewappnet sind, wenn die Menschen kommen, um die Sachen abzuholen," erklärte sie. Der Grund für ihr ehrenamtlichen Engagement: "Das ist unsere Art, christliche Nächstenliebe in die Tat umzusetzen."

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.