12.02.2020 - 16:59 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

CSU zwischen Lob und Handlungsbedarf

Die CSU-Kandidaten für den Poppenrichter Gemeinderat boten in den vergangenen Wochen in Wirnsricht und Poppenricht einen Bürgerdialog an.

Gemeinsam mit Anwohnern werden die Straßenschäden in der St.-Michael-Straße in Augenschein genommen.
von Externer BeitragProfil

Die CSU-Kandidaten für den Poppenrichter Gemeinderat boten in den vergangenen Wochen in Wirnsricht und Poppenricht einen Bürgerdialog an. Im Hinblick auf die anstehende Sanierung der Schäden in der Häringloher Straße und der Neuen Heimat stellten sich die Kandidaten laut einer Pressemitteilung den Anwohnern. Bei der Frage des Investitionsumfangs müssten dem Gemeinderat zunächst eine realistische Kostenschätzung und ein Investitionsplan vorgelegt werden. Ebenso fehle eine klare Abstimmung mit den Anwohnern, wie zum Beispiel der Gehsteig in der Häringloher Straße künftig verlaufen soll. Die CSU sei grundsätzlich für einen Vollausbau, wenn die Gemeinde belastbare Zahlen über die zu erwartenden Kosten und die Finanzierung vorlegt. Im Investitionsprogramm bis 2022 seien im Rathaus 500 000 Euro für die Sanierung eingeplant worden. Da dieser Ansatz viel zu gering sei, seien die Mittel auf Antrag der CSU auf eine Million erhöht worden.

Ein weiteres Thema ist die beginnende Dorferneuerung in Poppenricht. Anwohner der St.-Michael-Straße im Bereich zwischen Loh- und Waldstraße seien immer noch verstimmt, dass dieser Straßenabschnitt gestrichen wurde. Ein Anwohner habe für die Bürgerversammlung, die 2019 ersatzlos gestrichen worden sei, einen Antrag vorbereitet und an die Gemeinde geschickt. Bisher ohne Reaktion, heißt es von der CSU. Hier müsse dringend gehandelt werden, denn dieser Abschnitt werde zur Schulzeit täglich von vielen Kindern genutzt. Stolperfallen dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden. Am Geld könne es nicht liegen.

Der Gemeinderat habe 2019 im Haushalt 200 000 für Straßenunterhalt bereitgestellt. Bisher sei aber kein einziger Meter Gehsteig oder Rinnstein zur Sanierung ausgeschrieben. Einigkeit bestehe bei allen Beteiligten, dass auch diese Straße saniert werden muss.

Weiteren Handlungsbedarf rund um die Schule sehen die Kandidaten der CSU bezüglich des Allwetterplatzes und der Turnhalle. Für beide Objekte habe die Fraktion einen Antrag zur Sanierung gestellt. An beiden Örtlichkeiten nage der Zahn der Zeit. So müsse der Belag des Allwetterplatzes dringend erneuert werden. Auch der Boden in der Turnhalle habe eine Erneuerung nötig. Ein Augenmerk sollte auch auf die Turngeräte, die Belüftungs- und Bühnentechnik sowie auf die Akustik gelegt werden. Aber es gab auch Positives zu berichten. So könne die Erneuerung der Heizanlage der Grundschule als erledigt betrachtet werden. Laut CSU-Angaben werden von dieser Heizzentrale auch die Kindertagesstätte St. Michael und das Rathaus über ein Nahwärmenetz versorgt.

Viel Lob sprachen die Wirnsrichter laut der Presse-Info den Gemeinderäten der CSU aus. Seit dem Bürgerdialog Anfang 2019 habe sich in dem Ortsteil einiges getan. Nach einem erneuten Antrag aus Wirnsricht sei eine Zone 30 im Dorf ausgewiesen worden. Auch die Versorgung mit schnellem Internet sei inzwischen sichergestellt. Mit Blick auf den Ortsteil Altmannshof sei erkennbar, dass durch neue Förderprogramme eine Anbindung an ein Glasfasernetz in absehbarer Zukunft umgesetzt werden könne.

Auch Hausaufgaben

Zwei Bitten gaben die Wirnsrichter den Kandidaten auf dem Weg. So sollten die Schlaglöcher in der Siedlerstraße repariert werden. Außerdem baten die Anwohner um Kostenübernahme für Farbe und Material bei der Sanierung des Buswartehäuschens in Eigenleistung.

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