03.02.2019 - 12:31 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Digital ins Rathaus: Besonders beliebt ist der Mängel-Reporter

Per App Kontakt zur Gemeinde aufnehmen: Über die Erfahrungen, die Kastl mit der Digitalisierung gemacht hat, informierte Bürgermeister Stefan Braun in Poppenricht. Ein Thema: Der Mängel-Reporter.

Bei der Poppenrichter CSU sprach Kastls Bürgermeister Stefan Braun (hinten links) über seine Erfahrungen mit der Gemeinde-App.
von Externer BeitragProfil

Kastls Bürgermeister Stefan Braun berichtete im CSU-Ortsvorstand Poppenricht-Traßlberg über die Erkenntnisse aus den Digitalisierungs-Bemühungen seiner Gemeinde. Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Hermann Böhm zeigte sich begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten, die den Bürgern durch das in Kastl genutzte Rathaus-Service-Portal zur Verfügung stehen. Auch Poppenricht ist bereits in der digitalen Welt angekommen. In den beiden Kindertagesstätten St. Anna und St. Michael sowie in der Grundschule wurden in den vergangenen Monaten bereits Eltern-Apps eingeführt. Die positiven Rückmeldungen seien enorm, berichtete Zweiter Bürgermeister Hermann Böhm. Bei der Grundschul-App sei Poppenricht eine der ersten Kommunen in Bayern, die dieses Informationssystem eingeführt hat.

Die Gemeinde Kastl hat sich für den Anbieter "komuna.RSP" (Rathaus-Service-Portal) entschieden. Ausschlaggebend war laut Stefan Braun dabei die Möglichkeit der Kombination mit der Kastl-App. Besonders gut angenommen werde der Mängelreporter, informierte Braun. Hier könnten beispielsweise defekte Straßenlaternen mit Foto und Standort gemeldet werden.

Auch viele Dienstleistungen würden digital angeboten. Braun nannte als Beispiel Melderegister-Auskünfte. In der App seien auch die Wasserzähler im System hinterlegt, so dass die Zählerstände direkt ins System eingepflegt werden können. Auch kostenpflichtige Dienste sind in Kastl digital verfügbar, da die gängigen Bezahldienste der regionalen Kreditinstitute eingebunden sind.

Man war sich einig, dass die Vereinfachung der Prozesse die Verwaltung entlastet und die Zufriedenheit der Bürger erhöht. Letztendlich biete die digitale Verwaltung, das "Rathaus 4.0" einen modernen Ansatz: Der Bürger könne wählen, ob er persönlich ins Rathaus kommt, einen Brief oder eine E-Mail schreibt, den Onlinedienst im Internet oder die App nutzt.

In Kastl läuft Letztere seit 2017. Aktuell nutzen rund 500 Bürger diesen Kommunikationsweg. Hermann Böhm und der CSU-Vorstand waren sich einig, dass diese serviceorientierte "eGovernment-Plattform" auch für die Bürger und die Wirtschaft in Poppenricht zur Verfügung stehen soll.

Wasserzählerstand oder defekte Straßenlampen melden: In Kastl kommt man digital ins Rathaus – mit einer App.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.