06.06.2018 - 11:34 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Von E-Mobilität überzeugt

Reinhard Hampel referiert im Poppenrichter Rathaus

"Den Ladestrom für meine zwei Renault Zoe liefert zu gut 50 Prozent meine PV-Anlage, den Rest tanke ich an öffentlichen Ladesäulen und das heißt für mich auf 100 Kilometer gerade einmal drei bis vier Euro Stromkosten", so der überzeugte E-Mobilist Reinhard Hampel.

(gfr) Er hat Erfahrung mit E-Mobilität und er ist überzeugt, dass Verbrennungsmotoren Auslaufmodelle sind und durch umweltfreundliche Motorentechnik ersetzt werden. Reinhard Hampel referiert darüber und noch mehr im Poppenrichter Rathaus.

Vor dem Rathaus waren gängige E-Mobile aufgefahren, vom kostengünstigen Renault Zoe bis zum hochpreisigen Tesla. Ihre Besitzer schwören auf E-Mobilität.

Überzeugt von dieser Technik ist auch Reinhard Hampel, der selbst zwei Elektroautos in der Garage stehen hat, zwei Renault Zoe. Billiger geht es nicht, so Hampel, denn er „tankt“ 50 Prozent des benötigten Ladestroms über seine PV-Anlage, den Rest an öffentlichen Ladestationen und damit fährt er mit knapp drei bis vier Euro Stromkosten auf 100 Kilometer. Ein kostengünstiger Diesel käme da schon auf das Doppelte, meint er. "E-Mobilität hat nur Vorteile", so Reinhard Hampel. Der Elektroantrieb verfügt vom Strand weg über ein hohes Drehmoment mit Beschleunigungswerten, die einen hochkarätigen Sportwagen alt aussehen lassen. Der Wirkungsgrad von Elektromotoren liege bei über 90 Prozent, die Verbrenner erreichen gerade einmal 40, meist sogar wesentlich weniger. Wem der Kaufpreis eines E-Mobils auf den ersten Blick sehr hoch vorkommt, sollte berücksichtigen, daß in einem E-Auto kaum Verschleißteile verbaut sind. "Es gibt weder Auspuffanlage noch Anlasser, Kupplung oder Lichtmaschine. Ölwechsel oder der Austausch von Zündkerzen seien nie erforderlich und durch die Bremskraftrückgewinnung werden Bremsbeläge und -scheiben eines E-Mobils viel weniger beansprucht. Zu den geringeren Wartungskosten kämen die Befreiung von der Kfz-Steuer und günstige Versicherungstarife hinzu.

Ein E-Auto mit 200 Kilometern Reichweite sei vielfach ausreichend, so Reinhard Hampel, denn die durchschnittliche Tagesfahrstrecke der Leute liege unter 50 Kilometer. Mit Drehstrom dauere der Ladezyklus knapp 45 Minuten, wird an der normalen Steckdose geladen, seien etwa sieben Stunden Ladezeit erforderlich. Zu berücksichtigen sei auch, dass E-Mobile den Ausbau erneuerbarer Energien fördern. "Denn E-Mobilisten ziehen Ökostrom vor."

Rein rechnerisch würden 160 Windkraftanlagen ausreichen, um eine Millionen Elektroautos mit Strom zu versorgen. Ausdrücklich betonte Reinhard Hampel, dass E-Mobile eine hervorragende Ökobilanz aufweisen würden. E-Mobile verursachen keine Abgase, keinen Feinstaub, keine Treibhausgase und haben auch nicht das Problem der Ölförderung mit Transportkosten um den halben Erdball, der Entsorgung von Altöl und die kaum vermeidbaren Umweltkatastrophen bei Unfällen an Bohrinseln oder Tankerhavarien.

Für Reinhard Hampel sind E-Mobilisten coole Menschen, die sogar Öl-Multis umgehen. "E-Autos kennen weder City-Maut noch Fahrverbote in Umweltzonen. Sie gelten als langlebig. Mit einem e-Mobil unterwegs zu sein, ist ein klares Bekenntnis für eine saubere und energieeffiziente Zukunft der Fortbewegung", so Hampel.

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