20.02.2019 - 12:13 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Am Friedhof herrscht Sturzgefahr

Bei einem Ortstermin der Freien Wähler im Friedhof stürzt einer der Teilnehmer. Die Nebenstrecken waren nicht schneefrei und extrem rutschig. Ein Ärgernis, findet FW-Bürgermeisterkandidat Michael Reimelt.

Bürgermeisterkandidat Michael Reimelt, die beiden Gemeinderäte Bertram Gebhard und Kurt Köhler, FW-Mitglied Jonny Richter und Teilnehmer aus der Bevölkerung bei der Friedhofsbegehung.
von Externer BeitragProfil
Bürgermeisterkandidat Michael Reimelt, die beiden Gemeinderäte Bertram Gebhard und Kurt Köhler, FW-Mitglied Jonny Richter und Teilnehmer aus der Bevölkerung bei der Friedhofsbegehung.

Die Freien Wähler hatten mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Michael Reimelt zu einem Ortstermin auf dem Friedhof in Poppenricht geladen. Das Thema war "barriere- und unfallfrei bis zu den Gräbern". Beim Ortstermin wurden die unterschiedlichen Ausbaustufen der Friedhofsanlage begutachtet. Dabei wurde festgestellt, dass die Hauptgehwegsanlage nicht nur schneefrei sondern auch eisfrei war. Leider betraf das nicht die komplette Friedhofsanlage. Die Hauptwege führen nicht zu den Nebengrabstellen und können auch von diesem nicht erreicht werden, heißt es in einer Pressemitteilung der FW.

Schockiert stellten die Teilnehmer der Friedhofsbegehung fest, dass die Seitenwege nicht gestreut und vor allem nicht bergauf eisfrei gemacht wurden. Ältere oder gehbehinderte Menschen haben bei solchen Verhältnissen keine Möglichkeit, diese Wege zu nutzen, und müssen daher vom Besuch ihrer verstorbenen Angehörigen absehen. "Viel zu gefährlich und unverantwortlich ist dieser Zustand", äußerte sich Bürgermeisterkandidat Michael Reimelt. Dies bestätigte sich unter anderem deshalb, weil einer der Teilnehmer während des Rundgangs gestürzt war. Viel schlimmer ist, wie die Gruppe der Freien Wähler erfahren mussten, dass bei der Begehung anwesende Angehörige bereits mehrfach diesen Mangel seit 2014 angesprochen hatten. Bis auf einige wenige Male wurden die Wege dennoch nicht frei gemacht, hieß es.

Die Freien Wähler haben sich dieses Problem auf ihre Fahne geschrieben, hier bürgernah mit den Betroffenen diese missliche Lage anzugehen, so Reimelt. Die beiden Gemeinderatsmitglieder der Freien Wähler, Kurt Köhler und Bertram Gebhard, werden hierzu einen Antrag bei der Gemeinde einreichen und für die nächste Gemeinderatssitzung als Thema auf die Liste setzen lassen. "Es geht hier um die kleinen Dinge", betonte Michael Reimelt nochmals. Reimelt: "Einen Weg zu pflastern, Wege schnee- und eisfrei zu halten, den Zuschnitt der Sträucher und Bäume und somit den Zugang zu den Grabstätten erleichtern, ist Verpflichtung am Bürger."

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