21.02.2019 - 17:23 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Gärtnerei platzt aus den Nähten

Als alle im Haus Kordein verfügbaren Stühle und Bänke in den Verkaufsraum der Gärtnerei geschafft sind, finden alle einen Sitzplatz. "Ich bin beeindruckt, dass so viele gekommen sind", freut sich SPD-Bürgermeisterkandidat Roger Hoffmann.

Im bis auf den letzten Platz besetzten Verkaufsraum der Gärtnerei Kordein stellte SPD-Bürgermeisterkandidat Roger Hoffmann seine Ideen vor.
von Autor WWLProfil

"Unsere Idee Wahlkampf mal anders zu gestalten ist scheinbar auf fruchtbaren Boden gefallen", so Roger Hoffmann einleitend. Nach seiner persönlichen Vorstellung, bei der er nicht außen vor ließ, dass bei ihm immer seine Familie an erster Stelle stehen wird, stellte er seine Ideen für ein modernes Poppenricht vor. An erster Stelle stehe für ihn der Grundsatz der Bürgerbeteiligung.

App und Bote

"Mir ist es wichtig", so Hoffmann, "ihre Kompetenzen und Ideen mit einzubinden und sie zum aktiven Gestalten unserer Gemeinde zu motivieren." Dazu ist es aber wichtig zu wissen, was in unserer Gemeinde passiert, ergänzte er. Als Beispiele für seine Informationspolitik nannte er eine Poppenricht-App, aber ganz analog dazu einen "Poppenricht-Boten", Bürgersprechstunden und die Einführung eines Bürgerforums sowie die Transparenz von Entscheidungen. "Zuhören, diskutieren, entscheiden, planen und umsetzen ist mein Devise, wenn ich Bürgermeister bin", sagte Hoffmann.

Den Bereich Finanzen ansprechend meinte er, dass unsere Gemeinde gerade in diesem Bereich zukunftssicher werden muss. "Schuldenabbau durch Festlegung einer eindeutigen Prioritätenliste für Investitionen, die langfristig geplant werden müssen und Rücklagen schaffen als Polster für Zukunftsaufgaben sehe ich als wichtige Aufgabe", sagte der Kandidat. Weiterhin sei das Schaffen einer schlanken Verwaltung durch ein digitales Verwaltungsmanagement, Senkung der Betriebskosten in allen kommunalen Liegenschaften durch Energieeffizienz und weitere energetische Sanierungen, das Ausschöpfen von Zuschüssen und Fördermittel und Synergien schaffen durch interkommunale Zusammenarbeit seine Prämisse.

Persönliche Gespräche

Viele der Gäste nutzten hinterher die Gelegenheit, um mit Hoffmann und den anwesenden Gemeinderäten ihre Anliegen in einem persönlichen Gespräch mitzuteilen. Aufgrund des großen Zuspruchs schloss sich das nächste "Jetzt red i" in dieser Woche in der beheizten Pergola von Petra Busch in Witzlhof an (Bericht folgt).

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