30.07.2019 - 12:05 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Künftige Bauherren in Poppenricht müssen noch warten

Die Bebauung der bereits erschlossenen Grundstücke Auf der Höhe in Witzlhof verzögert sich. Dies berichtete Bürgermeister Roger Hoffmann den Gemeinderäten. Wirksam war offenbar die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners.

Die Kaufabwicklung für die 15 Bauplätze der Gemeinde im Baugebiet Auf der Höhe verzögert sich. Die Gemeinde wird die Kaufinteressenten entsprechend informieren.
von uscProfil

Die mit der Erschließung beauftragte Baufirma konnte ihre Arbeit fristgerecht abschließen. Doch danach ging es mit dem Verkauf nicht mehr weiter. Die künftigen Bauherren müssen warten, da die Notarverträge noch nicht unter Dach und Fach sind. Die Gemeinde kann 15 Bauplätze verkaufen.

Zur Vorgeschichte: Der Gemeinderat hatte entschieden, eine Prioritätenliste mit Punktewertung für Kaufinteressierte aufzulegen. Das betrifft die 15 Bauplätze, die die Kommune zu vergeben hat. Acht weitere Parzellen befinden sich in privater Hand. Insgesamt meldeten sich an die 30 Kaufinteressierte, von denen aber einige absprangen. Für die Grundstücke erließ die Gemeinde eine Baupflicht innerhalb von fünf Jahren.

Verbriefung verzögert sich

Unter den Bewerbern für ein Grundstück sind Bürger, die schon bald in Eigenregie oder mit Bauträgern, mit dem Kaufvertrag in der Tasche, die Finanzierung klären und dann loslegen wollten. Das wird sich nun verzögern, wie der Bürgermeister auf Anfrage von Markus Weiß in der Sitzung des Gemeinderats einräumte. Theoretisch hätte man Auf der Höhe schon ab Juli bauen können. Die Verbriefung habe sich verzögert, war zu hören. Waltraud Lobenhofer bat Hoffmann, die Bauinteressierten umgehend über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren, um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen.

In seinem Bericht zur Gemeinderatssitzung konnte Hoffmann unter anderem die erfreuliche Mitteilung machen, dass die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners auf den beiden befallenen Spielplätzen durch Absaugen erfolgreich verlaufen sei. Ein Spielplatz sei schon freigegeben worden, der zweite werde ab den Ferien ebenfalls wieder zur Verfügung stehen.

Zur geplanten Generalsanierung der Kita St. Anna hat es lauf Bürgermeister eine Informationsveranstaltung für die Eltern über den zeitlichen und organisatorischen Ablauf und die damit verbundene Auslagerung von zwei Kita-Gruppen geben.

Wie ein Gespräch mit dem Träger ergeben habe, so Hoffmann, werden die beiden Kitas im nächsten Jahr wieder voll ausgelastet sein. In St. Michael werde es eine zusätzliche Erzieherin geben.

Die ursprünglich für die Sitzung geplante Beratung zur Sanierung Häringloher Straße, Neue Heimat und Siedlerstraße wurde von der Tagesordnung genommen. Hierbei geht es um die Frage Deckensanierung oder Vollausbau. Der Bürgermeister hatte dazu am 17. Juli bereits eine Bürgerinformation absolviert, die sehr gut besucht war. Laut Hoffmann muss hier noch die Frage der Förderung geklärt werden. Er habe den Punkt von der Tagesordnung genommen, weil er, Hoffmann, dem Gemeinderat nicht das Messer auf die Brust setzen wollte.

Über Fundtiere

Befassen musste sich das Gremium mit der Anpassung einer Vereinbarung mit dem Tierschutzverein über die Aufnahme von Fundtieren. Der Gemeinderat stellte einen Beschluss hierzu zurück. Er werde die Entscheidungen der übrigen Landkreisgemeinden abwarten und sich den jeweiligen Beschlüssen anschließen.

Einvernehmen signalisierte der Gemeinderat zum Antrag auf Errichtung einer Grundstückszufahrt beim Anwesen Sulzbacher Straße 4, vorbehaltlich der Zustimmung des Staatlichen Bauamts.

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