22.09.2019 - 14:55 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Poppenrichter Siedler von Mödlareuth tief beeindruckt

Der Vereinsausflug der Siedlergemeinschaft Poppenricht „Neue Heimat“ führte heuer nach Mödlareuth, Hof und Selb. Man bewegte sich zwischen deutscher Teilung und dem Hofer „Wärschtlamo“.

In Mödlareuth ist noch immer ein Teil der Sperranlagen erhalten.
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Als erste Station besuchten die 40 Teilnehmer das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth. Die Amerikaner nannten das 50-Einwohnerdorf auch „Little Berlin“. Mödlareuth wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zum Symbol für die deutsche Teilung. Dieser Ort ist den meisten Menschen zumindest vom Hörensagen bekannt. Der Bach Tannbach trennt das Dorf. Ein Teil gehört immer noch nach Thüringen, der andere nach Bayern. Vom DDR-Regime wurde mitten durch die Ortschaft eine drei Meter hohe Betonsperrmauer errichtet, die das Dorf unüberwindbar teilte.

Bei einer Stadtführung in Hof hörte man vom Schriftsteller Jean Paul, der einige Zeit dort gelebt hat. Der berühmte Hofer „Wärschtlamo“ durfte beim Altstadtrundgang nicht fehlen. Aus seinem dampfenden Messingkessel bot er Hofer Wurstspezialitäten an.

Auf dem Rückweg wurde in Selb ein Zwischenstopp im Porzellan-Outlet-Center der Firma Rosenthal eingelegt. Zum Schluss der Fahrt bedankte sich Siedlervorsitzende Steffi Sadlo bei Marga Sadlo und Hermann Böhm für die Organisation des gelungenen Ausflugs nach Oberfranken.

In Mödlareuth ist noch immer ein Teil der Sperranlagen erhalten.
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