21.03.2019 - 18:17 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

"Jetzt red i"

Vor der Wahl in Poppenricht: SPD-Bürgermeisterkandidat Roger Hoffmann spricht in Traßlberg.

„Näher am Menschen“: SPD-Bürgermeisterkandidat Roger Hoffmann stellte in der Garage von Familie Lobenhofer in Traßlberg sein Wahlprogramm vor.
von Autor WWLProfil

"Ich stelle keine Maßnahmen und Projekte vor, die in den letzten Jahren und Monaten meist einstimmig im Poppenrichter Gemeinderat beschlossen wurden und oftmals von uns initiiert beziehungsweise weiterverfolgt wurden", sagte SPD-Bürgermeisterkandidat Roger Hoffmann beim Wahlkampffinale in Traßlberg. Er warb mit seinem Leitspruch "Zuhören, Planen, Handeln" um das Vertrauen der Wähler: "Mit mir wird frischer Wind in die Gemeinde kommen."

Solange wie möglich in den eigenen vier Wänden oder zumindest im sozialen Umfeld wohnen bleiben zu können, ist der Wunsch der meisten Senioren, merkte Hoffmann an. "Dazu ist es notwendig, die schon bestehenden sozialen Netzwerke noch weiter auszubauen, aber auch die Möglichkeit eines Senioren-Wohnens zu schaffen", erklärte er. Viele ältere Mitbürger seien mit diesem Wunsch in letzter Zeit auf ihn zugekommen. "Sie wünschen sich ein entsprechendes Projekt in der Gemeinde", ergänzte der Kandidat. Aber auch den Aufbau eines Poppenrichter Familien-Netzwerkes unter Einbezug der Vereine und Kirchen nannte er als eine der Maßnahme, die er angehen wolle. "Keine Ausgrenzung durch Barrieren" - ein weiteres Thema, das Hoffmann wichtig ist. Barrierefreiheit sei für ihn schon aus persönlicher Erfahrung keine leere Worthülse. Diese komme nicht nur Menschen mit Handicap sondern auch Eltern mit Kinderwägen sowie Senioren mit ihren Gehhilfen zugute.

Der kontinuierliche barrierefreie Ausbau aller öffentlichen Einrichtungen sowie des öffentlichen Raums unter Einbezug des gemeindlichen Inklusionsbeauftragten wird für ihn eine Herzensangelegenheit sein, so Hoffmann. Viele der Gäste nutzten die Gelegenheit, um dem Bürgermeisterkandidaten und den anwesenden Gemeinderäten ihre Anliegen in einem persönlichen Gespräch mitzuteilen.

Nachgefragt wurde unter anderem, wann die "Mitfahrerbankerl" kommen. Aber auch das Thema Radwege wurde angesprochen. Besondere Gefahrenstellen sind nach Meinung einiger Traßlberger das Ende des Radweges nach Ortsbeginn Traßlberg von Altmannshof kommend, aber auch die Engstelle bei der Netto-Kreuzung in Witzlhof. "Aufgrund des zunehmenden Radverkehrs kommt es hier oftmals zu gefährlichen Situationen", merkte ein Radfahrer an.

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