20.01.2019 - 14:56 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

SPD nominiert Roger Hoffmann

Die Sozialdemokraten zeigen sich kämpferisch. Mit ihrem Vorsitzenden Roger Hoffmann wollen sie nach 17 Jahren wieder den Bürgermeistersessel im Poppenrichter Rathaus erklimmen.

SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann (links) und der stellvertretende Vorsitzende der Poppenrichter SPD, Markus Zagel (rechts), gratulieren Roger Hoffmann (rechts daneben dessen Ehefrau Nadja) zu seiner Nominierung.

Im Traßlberger SVL-Sportheim wurde Hoffmann als Bürgermeisterkandidat für die Poppenrichter SPD nominiert. Ehrenvorsitzender Alfons Graf, der Hoffmann als Kandidaten vorgeschlagen hatte, lobte dessen Arbeit in höchsten Tönen. Hoffmann stehe für ehrliche und verlässliche Politik. Gleiches sagte SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann: "Mit Roger Hoffmann wird Poppenricht den besten Bürgermeister bekommen."

"Einer der Gründe für meine Kandidatur ist, dass ich seit der Geburt meiner Tochter sehr oft über die Zukunft nachdenke", erläuterte Hoffmann und zitierte Woody Allen: "Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens zubringen werde." Seine Tochter noch viel länger, ergänzte Hoffmann. Deshalb möchte er mit " offener und ehrlicher Politik unsere Gemeinde offensiv gestalten".

Die Bürger beteiligen

Als Bürgermeister, so Hoffmann müsse man den Rahmen und die Plattform für eine gemeinsame Gestaltung der Zukunft schaffen. Dazu sei es sehr wichtig, durch Transparenz und Information Bürger zu motivieren sich an politischen Prozessen in der Gemeinde zu beteiligen. Für Hoffmann ist es nach eigenen Angaben nicht getan, einmal jährlich eine Bürgerversammlung im Jahr abzuhalten, sondern kontinuierliche Informationen über Vorhaben, Planungen, Entwicklungen aber auch Entscheidungen in der Gemeinde zu kommunizieren. Das soll mit einem regelmäßigen Gemeindeblatt, aber auch zukunftsweisend durch eine "Poppenricht App" erfolgen.

Konzept zur Entwicklung

Um eine Kommune zukunftsfähig zu gestalten, reiche es nicht aus, in einer einmal im Jahr stattfindenden Haushaltsklausur die politischen Weichen zu stellen. Dringend notwendig sei ein Gemeindeentwicklungskonzept, in dem mit dem Bürger Visionen für eine moderne, attraktive und liebenswerte Kommune entwickelt würden. Hoffmann sprach die Ausweisung von Baugebieten im Konsens mit der Entwicklung von Kindertagesstätten, Kindergärten und Schule ebenso an wie "unsere jahrelange Forderung nach einem Straßen- und Kanalkataster". Dieses würde Sanierungsmaßnahmen planbarer machen und für eine nachhaltige Kommunalentwicklung stehen.

Er erwähnte Barrierefreiheit sowie Senioren- und Mehrgenerationenwohnen ("auch in Poppenricht sollte es möglich sein, dass Senioren so lang wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben können") ebenso wie die Vereinsarbeit und das Ehrenamt. Nicht nur als Standortfaktor zur Ansiedlung von Betrieben sondern auch für die Bürger sei ein ausreichender Breitbandanschluss in allen Ortsteilen unumgänglich.

Reine Formsache war die Wahl eines stellvertretenden Bürgermeisterkandidaten - falls Hoffmann nicht mehr zur Verfügung stünde. Gewählt wurde Markus Zagel.

Zur Person:

Roger Hoffman ist 51 Jahre. Seine große Liebe Nadja hat ihn vor 27 Jahren nach Poppenricht geholt, wo er sich seiner Aussage nach „sauwohl“ fühlt. Als Vater von zwei Kindern hat er viel (mit)- erlebt und darf zum Glück heute immer noch viel mit seiner fast 5-jährigen Tochter erleben. Hoffmann ist Berufssoldat (Oberstleutnant) und als solcher seit über 31 Jahren in verschiedensten Fach- und Führungsverwendungsebenen tätig. Sein technisches Verständnis verdankt er seinem Studium zum Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau. Hoffmann ist seit 2014 Vorsitzender der Poppenichter SPD sowie seit 2016 Vorsitzender des SV-Michael-Poppenricht. 2016 kam er als Nachrücker von Michael Eckl im Gemeinderat. Seit 2016 setzt er sich beim Förderverein FLIKA für Familien mit besonderen Kindern ein. Wenn es seine Zeit erlaubt, treibt er gerne Sport, verbringt aber am Liebsten seine Zeit mit seiner Familie.

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