22.12.2019 - 11:47 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

Tierheim Amberg: Poppenricht zahlt, aber mit Vorgaben

Gut 95 Prozent der Beschlüsse fallen einstimmig – "das ist ein gutes Zeichen für die Arbeit des Poppenrichter Gemeinderats", sagt Zweiter Bürgermeister Hermann Böhm in der letzten Sitzung des Poppenrichter Gemeinderats in diesem Jahr.

Im Tierheim Amberg (Symbolbild) sind größere Investitionen nötig. Der Poppenrichter Gemeinderat hat beschlossen, sich finanziell zu beteiligen.
von Autor GFRProfil

Die Fraktionssprecher Andreas Kopf, Wolfgang Schmidt und Horst Köhler waren sich einig, dass parteiübergreifend zum Wohle der Gemeindebürger gehandelt worden sei. Im Bericht des Bürgermeisters zitierte Böhm aus der nichtöffentlichen Sitzung, dass die Sanierung der Friedhofsmauer mit einer Auftragssumme von 106 000 Euro an das Bauunternehmen Scharpf in Erasbach vergeben wurde. Außerdem liegt der Bebauungsplan für das Mischgebiet Drei Mohren bis Anfang Februar öffentlich im Rathaus aus. Böhm wies darauf hin, dass die Ladesäule für E-Autos in der Ortsmitte in den nächsten Tagen in Betrieb gehe.

Der Umbau des Tierheims in Gailoh kostet laut Landratsamt rund 2,5 Millionen Euro, wovon die Stadt Amberg und die Landkreisgemeinden etwa 1,8 Millionen Euro zu tragen hätten. 20 Prozent seien 2020, weitere 60 Prozent 2021 und die restlichen 20 Prozent im Jahr 2022 zu zahlen. Staatliche Fördermittel in Höhe von 100 000 Euro stünden in Aussicht. Der Gemeinderat beschloss nach kurzer Diskussion ab 2020 eine Fundtierpauschale von 1,50 Euro zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer pro Einwohner, außerdem einen gemeindliche Ko-Finanzierung von maximal 15 Euro pro Einwohner. Den SVL unterstützt die Gemeinde mit 5000 Euro für die Bewässerungsanlage des B-Platzes. Da sich Altmannshof Stück für Stück vergrößere, sollte der Flächennutzungsplan aus dem Jahr 2004 überarbeitet werden, sagte Hermann Böhm.

Viele Angebote für Senioren

Seniorenbeauftragte Gertrud Weigl berichtete von ihrer Arbeit, wies auf den Runden Tisch und zahlreiche seniorengerechte Angebote in der Gemeinde hin. Diese würden durchweg gut angenommen - etwa Frühstück oder Wandertage, Joga- und Gymnastikkurse. Weigl wies auf das Ausbuttern im Schützenheim und den Gesundheitstag hin. Im Februar steht ein Wurstsuppenfahrn beim Kopf in Altmannshof auf dem Programm.

Hermann Böhm legte Anschlusspläne zur Wasser- und Stromversorgung der Poppenrichter Kirchweih-Wiese vor, die längst vorhanden, aber offensichtlich in Vergessenheit geraten seien und künftig genutzt werden sollen. CSU-Fraktionssprecher Andreas Kopf meinte zum Jahresabschluss, dass die Bürgermeisterwahl im Frühjahr zwar nicht im Sinne seiner Partei verlaufen sei, versprach aber, dass seine Fraktion die Arbeit von Bürgermeister Roger Hoffmann unterstützen werde.

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