25.02.2019 - 14:25 Uhr
PoppenrichtOberpfalz

VdK Luitpoldhöhe-Poppenricht begrüßt 300. Mitglied

"Im VdK-Ortsverband Luitpoldhöhe-Poppenricht wird hervorragende Vorstandsarbeit geleistet." Diese Kompliment machen sowohl Poppenrichts Zweiter Bürgermeister Herrmann Böhm als auch VdK-Kreisvorsitzende Marianne Kieß-Baldasty.

In der Jahreshauptversammlung des VdK-Ortsverbands Luitpoldhöhe-Poppenricht gab es Blumen für Monika Pirkl (Zweite von links) als 300. Mitglied. Dazu gratulierten (von links) 2. Bürgermeister Hermann Böhm, VdK-Kreisvorsitzende Marianne Kieß-Baldasty, Frauenbeauftragte Eva Senft sowie die Vorstandsmitglieder Frank Senft und Hedwig Rössner.
von uscProfil

Ortsvorsitzender Frank Senft ging bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kopf in Altmannshof in seinem Bericht auf die Arbeitsschwerpunkte des VdK, des größten Sozialverbands in Deutschland, ein. Diesem gehören aktuell bundesweit 1,9 Menschen an. Im Kreisverband sind es laut Senft derzeit 10 145 Mitglieder, Tendenz steigend.

Senft, der auch Zweiter Kreisvorsitzender ist, nannte den VdK eine starke Lobby für Rentner, Menschen mit Behinderung, chronisch Kranke, Pflegebedürftige und deren Angehörige, Familien, ältere Arbeitnehmer und Arbeitslose. Er verwies auf das flächendeckende Betreuungsnetz im VdK, der Anwalt sozial benachteiligter Menschen und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit sei. Der Vorsitzende kritisierte unter anderem fehlende Sozialwohnungen und den Mangel an Pflegekräften. Ein besonderes Augenmerk des VdK gelte der Bekämpfung der Altersarmut.

Erfreut zeigte sich Senft über die steigende Mitgliederzahl im Ortsverband um 19 auf aktuell 302 und begrüßte mit Monika Pirkl das 300. Mitglied. Mit einem Durchschnittsalter von 60,4 Jahren sei man ein relativ junger Verband. Das älteste Mitglied sei 95, das jüngste gerade einmal 19 Jahre. Dank sagte Senft den Sammlern, die für „Helft Wunden heilen“ mit 1178 Euro im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis erzielt hätten.

Zweiter Bürgermeister Hermann Böhm würdigte die engagierte Arbeit im Ortsverband: „Was da passiert, das ist enorm“, sagte er. Der VdK spreche aktuelle Themen der Gesellschaft an, die in München und Berlin zu lösen seien. Damit müssten sich die Kommunalpolitiker aber auch vor Ort auseinandersetzen. Seinen Dank für die Mitarbeit beim Bürgerfest verband er mit anerkennenden Worten für Vorsitzenden Frank Senft, der seit 1. Januar in der Gemeinde Inklusionsbeauftragter sei. „Ich bin froh, dass bei uns in der Gemeinde das Ehrenamt so gut funktioniert“, betonte er.

VdK-Kreisvorsitzende Marianne Kieß-Baldasty stellte in ihrem Grußwort fest: „Ihr macht’s a tolle Arbeit.“ Der Ortsverein von Frank Senft sei der beste unter den 28 Ortsvereinen im Kreisverband, betonte sie unter dem Beifall der Versammelten. Der Kreisverband wachse monatlich, berichtete sie. Demnach gehören ihm aktuell 10 145 Mitglieder an.

Ein Schwerpunkt des VdK in diesem Jahr ist laut der Kreisvorsitzenden die soziale Gestaltung der Rente der Zukunft. Ein weiteres großen Anliegen sei die Vermeidung von Altersarmut. Auch bemühe man sich um eine Verbesserung der Barrierefreiheit, nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern beispielsweise auch in Arztpraxen.

Der Vorsitzende des Ortsverbands Ammersricht, Karl Zeller, betonte in seinem Grußwort, dass man weiterhin bei der Programmgestaltung der beiden Vereine, namentlich bei gemeinsamen Ausflügen und Aktionen, zusammenarbeiten wolle. Dies hatte vorher auch Frank Senft unterstrichen. Senft informierte die Mitglieder darüber, dass Hedwig Rössner kommissarisch die Aufgabe als Zweite Vorsitzende bis zur Neuwahl im nächsten Jahr übernommen habe.

Das Jahresprogramm des Ortsverbands sieht als nächstes für Donnerstag, 28. Februar, eine Fahrt zur Messe Inviva und Freizeit in Nürnberg, am Samstag, 30. März, eine Fahrt zum Maybach-Automuseum in Neumarkt und zur Barockkirche in Freystadt sowie am Samstag, 27. April, eine Osterbrunnenfahrt vor.

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