30.06.2019 - 16:01 Uhr
Preißach bei TrabitzOberpfalz

Bei Bobbycar-Rennen in Preißach: Heiße Mini-Reifen am Schlosshügel

Über 400 Meter Rennstrecke und 30 Meter Höhenunterschied galt es beim Bobbycar-Rennen in Preißach bei Trabitz unter die Mini-Reifen zu nehmen. Achsbrüche und geschmolzene Gummireifen gehörten dazu.

von Ilona DudleyProfil

Pünktlich um 17 Uhr fiel der Startschuss für das 5. Bobbycar-Rennen zum 30. Jubiläum des Stammtisches „Den of Vice“ . 24 Teams bestehend aus je drei Fahrern gingen an den Start. Der Stammtisch "Den of Vice" organisierte hervorragend: Die Strecke war gut gesichert, die vielen Strohballen am Streckenverlauf sorgten bei Unfällen für eine weiche Landung. Bis auf den letzten Platz war die Rennstrecke gesäumt von begeisterten Fans und Schaulustigen.

Das Bobbycar-Shuttle brachte die Fahrer an den Start oben am Berg. Bei heißer Temperatur ging es den kurvigen Berg hinunter. Die Strecke wurde durch Wasserwerfer, die gemeinhin Rasensprenger genannt werden, feucht gehalten. Die Fahrer hatten keine Wahl, sie alle mussten auch durch die feuchte Passagen und wurden gleich obendrein ein wenig nass gemacht. Richtig Abkühlung verschaffte allerdings der Dorfweiher. Er war tatsächlich Bestandteil der Einzelfahrer-Wertung. Wer sich traute, in den Weiher zu rasen, sicherte sich automatisch einen Platz Vorsprung. Die Werkstatt war im Dauereinsatz, Achsenbruch, geschmolzene Reifen und lose Radbefestigungen waren die häufigsten Defekte

Klingt gefährlich? So schien es auch. Aber außer ein paar Schürfwunden und verkohlten Schuhsohlen verlief die Spaßveranstaltung ohne Zwischenfälle. Die Schauplätze mit dem meisten Unterhaltungswert waren eindeutig die Hackerkurve mit Strohballentribühne sowie der Dorfweiherrand. Stefan Gross übernahm auf kurzweilige Art die Moderation.

Hintergrund:

Das sind die Renn-Ergebnisse

Die weiteste Anreise zum Bobbycar-Rennen hatten die "Sachsen Racer" aus Zwickau. Beste weibliche Fahrerin war Lena Schecklmann aus Pichlberg, bester Mann am Bobbycar-Steuer war Marco Faltenbacher aus Waldeck, gefolgt von Matthias Kastner aus Eschenbach und den beiden Drittplazierten Marco Ackermann, Burkhartsreuth, und Sebastian Mittag, Neukirchen, Sachsen.

In der Mannschaftswertung holten sich das "Hansa Racing Team" aus Pichlberg mit Johannes Nickl, Lukas Kutzer und Julian Bräutigam den Meisterpokal, gefolgt von den "Investors" aus Kemnath mit Michael Uschold, Fabian Wörl und Philipp Kuhnhardt und den "Sachsen Racer" Neukirchen mit Raik Schulze, Sebastian Mittag und Benjamin Schulze-Gräfe. Nach der Siegerehrung gab es eine Sektdusche und ein Feuerwerk. Es spielte die Gruppe " F.U.C.K.".

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