Pressath
06.01.2019 - 12:45 Uhr

Ab März: Sport-Point schließt Filiale in Pressath

Fast 20 Jahre lang gibt es den Sport-Point in Pressath schon. Am 4. Mai 2019 hätte das Geschäft im Einkaufszentrum an der Eschenbacher Straße Jubiläum feiern können. Doch so weit kommt es nicht mehr.

Den Sport-Point in Pressath gibt es ab März nicht mehr. Bild: is
Den Sport-Point in Pressath gibt es ab März nicht mehr.

Inhaberin Carmen Pepiuk (50) hat sich schweren Herzens dazu entschieden, ihren Laden Ende März zu schließen. 400 Quadratmeter Verkaufsfläche und 100 Quadratmeter Lager müssen dann geräumt werden. Die Ware, die nach dem Abverkauf übrig bleibt, wird in die zweite Filiale nach Pegnitz gebracht. "Aktuell ist die Entscheidung nur für Pressath gefallen", betont Pepiuk. Der Umsatz sei dort in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen - ein Grund für die Entscheidung. Der Online-Handel spiele hier eine große Rolle, nehme den Läden die Kunden weg. "Und wenn man in die Zukunft schaut, wird es nicht einfacher", prognostiziert die Geschäftsfrau aus Trabitz.

Fragt man Pepiuk nach ihrer schönsten Erinnerung in den fast 20 Jahren, dann fällt ihr besonders eines ein: "Die vielen Menschen, die vielen Gespräche. Das Zwischenmenschliche hat einen großen Wert. Ich möchte den Kunden Danke sagen, die uns die Treue gehalten haben." Die Entscheidung sei ihr deshalb nicht leicht gefallen. Besonders für ihre sieben Mitarbeiter tue es ihr auch leid, dass sie sich einen neuen Job suchen müssen. "Ich bin unserem Personal unendlich dankbar, dass es so fleißig war."

Was mit den Geschäftsräumen passiert, wenn Pepiuk die Ladentür zum letzten Mal zugesperrt hat, weiß sie nicht. "Das liegt aufseiten des Vermieters." Für eine Stellungnahme war dieser am Freitag jedoch nicht erreichbar. Ganz verlässt Geschäftsfrau Carmen Pepiuk das Einkaufszentrum dann aber doch nicht. Der Druckpunkt, der ebenfalls ihr gehört, bleibt den Pressathern erhalten.

Inhaberin Carmen Pepiuk wird besonders die schönen Gespräche mit den Kunden vermissen. Bild: bjp
Inhaberin Carmen Pepiuk wird besonders die schönen Gespräche mit den Kunden vermissen.
 
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