26.06.2020 - 10:43 Uhr
PressathOberpfalz

„Augenhöhe“ als Erfolgsgarant

„In unserer Verwaltungsgemeinschaft ist die Zusammenarbeit gut, und das spiegeln die heutigen einmütigen Abstimmungen wider“.

Der Abstand zwischen Bernhard Stangl (von rechts), dem Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft, sowie seinen Stellvertretern Carmen Pepiuk und Thorsten Hallmann - alle mit "Eheschließungsstandesbeamten"-Urkunden - ist nur Corona geschuldet. An der traditionell vertrauensvoll-engen Zusammenarbeit soll sich gerade in diesen Krisenmonaten nichts ändern.
von Bernhard PiegsaProfil

Einen Seitenhieb auf die nicht ganz reibungslos verlaufenen Personalentscheidungen in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Kirchenthumbach mochte sich Bernhard Stangl in der konstituierenden Sitzung der Pressather VG-Versammlung nicht verkneifen.

Die vergab ihre Führungsämter ohne lange Debatten gemäß bewährter Tradition: Pressaths neu gewählter erster Bürgermeister Stangl löst Werner Walberer auch als VG-Vorsitzenden ab. Die Stellvertreterposten bleiben in den Händen der Trabitzer Gemeindechefin Carmen Pepiuk und ihres Schwarzenbacher Kollegen Thorsten Hallmann, der wie bisher auch den Rechnungsprüfungsausschuss leiten wird. Diesem gehören darüber hinaus Richard Waldmann aus Pressath, Andreas Kick aus Schwarzenbach und Anna Laugensteiner aus Trabitz an.

Mit herzlichen Worten verabschiedeten Pepiuk und Hallmann Werner Walberer, wobei Hallmann Walberers durch „Ruhe und Besonnenheit“ gekennzeichnete Amtsführung würdigte. Unter seiner Ägide habe die VG den Weg zur „digitalen Verwaltung“ beschritten, die drei Gemeinden hätten auf Augenhöhe miteinander kooperiert.

Letzteres wünschte sich auch Bernhard Stangl für die Zukunft: „Wir werden sicher in nächster Zeit einige schwierige Entscheidungen treffen müssen, und das wird am besten gelingen, wenn wir als gleichberechtigte Partner diskutieren und handeln.“

„Ich habe dieses Amt gern ausgeübt, und wir haben in guter Zusammenarbeit unsere VG vorwärtsgebracht“, blickte Werner Walberer zurück. Wenn dieses Miteinander weiterhin gelinge, „braucht uns um die Zukunft der VG und ihrer Gemeinden nicht bange zu sein“.

Formsache waren die Berufung der ersten Bürgermeister der drei Mitgliedsgemeinden zu „Eheschließungsstandesbeamten“. Gleiches galt für die Annahme der neuen Geschäftsordnung und der Entschädigungssatzung.

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