23.07.2019 - 11:42 Uhr
PressathOberpfalz

Bald Ladesäule beim Kaplanhaus

Der Trend zur Elektromobilität wird auch an Pressath nicht „vorbeifahren“. Das zeigte sich in der vergangenen Sitzung des Bauausschusses.

Für die geplante Pkw-Stromladesäule bestimmt der Bauausschuss einen Standort beim alten "Kaplanhaus".
von Bernhard PiegsaProfil

Der Bauausschuss des Stadtrats beschloss seiner Julisitzung, fürs bequeme Stromtanken eine von der regionalen Energiegenossenschaft Neue Energien West (NEW) angebotene Pkw-Ladestation am „Dostlerplatz“ aufstellen zu lassen.

Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens stellt die NEW jeder ihrer 17 Mitgliedskommunen eine solche Stromzapfstelle zur Verfügung. Platziert wird die Ladesäule beim Einzelparkplatz an der Nordwestecke des alten „Kaplanhauses“ (Schellenberg 7). Für einen daneben anzulegenden zweiten Stellplatz, der ebenfalls für stromtankende Fahrzeuge reserviert wird, soll eine kleine Grünfläche samt Baum entfernt werden. Ferner wurde beschlossen, den Graben entlang der Gemeindestraße beim Anwesen Leonhard Käs in Wollau auszubaggern und mit größeren Durchlässen zu versehen, damit das bei starken Niederschlägen vom angrenzenden Abhang herablaufende Regenwasser wirksamer abgeleitet wird und nicht mehr auf das Hofgelände vordringt.

Einen Platz beim „Piratenturm“ bestimmte der Bauausschuss für das künftige Trampolin am Kiesibeach-Badeweiher. Veranstaltungen sollen in Zukunft etwas weiter entfernt vom Weiherufer stattfinden, damit die „Strandzone“ möglichst nicht mehr von übermütigen Besuchern betreten und beschädigt wird. Wegen noch notwendiger Gespräche und Berechnungen vertagt wurde die Entscheidung über zusätzliche Laternen am Kahrmühlweg zwischen Stadtrand und Kahrmühle. Auch die geplante Neugestaltung des Haidenaablaufes unweit der Bahnbrücke am Rand des Bachviertels müsse zurückgestellt werden, informierte Bürgermeister Werner Walberer.

Die vom Wasserwirtschaftsamt Weiden für einen gleichmäßigeren Wasserfluss und eine Verminderung von Schlammablagerungen vorgeschlagene Lösung, das westliche Flussufer im Kurvenbereich etwas auszubaggern und das entfernte Erdreich gegenüber am Ufer der Schlamm-„Insel“ neu anzuschütten, sei von Anliegern als unbefriedigend abgelehnt worden: „Da diese Anrainer auch Eigentumsrechte am Uferbereich haben, können Wasserwirtschaftsamt und Stadt nicht tätig werden.“ Die Stadt wolle nun nochmals das Gespräch mit den betreffenden Bürgern und der Behörde suchen.

Zur Kenntnis nahm der Bauausschuss bei Ortsterminen den Fortgang der Fassadenstabilisierung am obersten Linshaus in der Reinwaldstraße und die Erweiterung und Neuausstattung des Gemeinschaftsraums im Bauhofgebäude. Außerdem bekräftigte das Gremium erneut, dass das Nicht-Zurückschneiden von Bäumen, deren Geäst von Privatgrundstücken auf öffentliche Gehsteige und Straßen herüberwuchert, mit Bußgeldern geahndet werden könne und die Stadt derlei Versäumnisse auch nicht länger tatenlos hinnehmen wolle.

Das gemeindliche Einvernehmen wurde für folgende Bauanträge erteilt: Abbruchanzeige einer Scheune, Herzogspitz; Holzzentrum Ziegler, Errichtung eines Spänesilos, Industriegebiet Döllnitz; Neubau

eines Wohnbungalows mit Carport, Pressath; Dachumbau, Neubau einer Scheune und Remise, Altendorf; Stadt Pressath, Erddeponie auf einer Grundfläche bei Pressath.

 

 

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