02.06.2020 - 12:27 Uhr
PressathOberpfalz

Betonklötze nur eine Zwischenlösung

Sie sind nicht schön, aber nötig: die Betonklötze in den Zugangswegen zur Professor-Dietl-Anlage. Denn sie halten unvernünftige Autofahrer aus dem neu gestalteten Gelände fern.

Nicht schön, aber wirkungsvoll: Einstweilen versperren solche Betonquader vorwitzigen Autofahrern die "Abkürzungen" durch die Professor-Dietl-Anlage.
von Bernhard PiegsaProfil

„Gleich am ersten Tag meinte ein Autofahrer den kurzen Weg von der Sportplatzsiedlung zum Bahnübergang durch den Park nehmen zu müssen“, berichtete Bürgermeister Bernhard Stangl kopfschüttelnd beim Ortstermin des Bauausschusses. Die hässlichen „Hinkelsteine“ sollen aber baldmöglich wieder verschwinden: „Die endgültigen Absperrungen an den Zufahrten sind bereits bestellt, haben aber derzeit mehrere Wochen Lieferzeit“, informierte der Rathauschef.

Bei ihrem Rundgang durch die Grünanlage sprachen Stangl, die Ausschussmitglieder, Bauamtsmitarbeiter Lukas Emmerich und Verwaltungsleiter Christian Moller außerdem über die noch anstehende Schaffung von „Blumeninseln“. Parkbänke und Abfallbehälter wurden bestellt, die Aufstellung verzögert sich aber ebenfalls noch aufgrund der aktuellen Lieferzeiten. Vorgesehen sind auch Spielanlagen für Jung und Alt, die die Attraktivität des Parks erhöhen sollen. Hier hätten sich in den vergangenen Tagen neue Förderoptionen ergeben, die die Stadt nutzen werde, hielt Stangl fest.

Einen Blick warfen die Besucher außerdem in die seit 22. Mai von 8 bis 20 Uhr geöffnete WC-Anlage. „Sie ist noch tadellos sauber, und wir hoffen auf das Verantwortungsbewusstsein der Parkbesucher, damit das auch so bleibt“, waren sich die Stadtverantwortlichen einig.

Zufrieden war der Ausschuss auch mit der Neugestaltung des jetzt barrierefrei zugänglichen Schulatriums. Die dort wachsenden Bäume wurden beschnitten, die Wasser- und Abwasserleitungen erneuert, eine Rasenfläche angesät und die Durchgänge neu gepflastert. Sitzgelegenheiten und bunte Fliesen an der Atriums-Südseite beim neu installierten Wasseranschluss sollen den Innenhof in naher Zukunft noch weiter aufwerten.

Erste Verbesserungen gab es auch beim Haupteingang der Schule, wo eine Stufe beseitigt und eine neue Klingelanlage installiert wurde. Die Maßnahmen dort sind nur als Provisorium gedacht, da geplant ist, den gesamten Schulvorplatz umzugestalten.

Der Aufstellung einer Straßenlaterne an der Ecke Reichweinstraße/Ludwig-Bock-Straße bei der Arztpraxis Burger stimmte der Bauausschuss zu. Noch keine endgültige Entscheidung fiel über die Platzierung zweier Laternen beim Anwesen Lindner/Winterleitenstraße sowie dreier solarstrombetriebener Leuchten zwischen dem Anwesen Stanek und der Kahrmühle: Hier sind noch finanzielle und rechtliche Fragen zu klären.

Eine Parkbeschränkung in der Schmiedgasse empfahl zweiter Bürgermeister Max Schwärzer (CSU). Er verwies dabei auf Klagen von Fahrern von Einsatzfahrzeug, die wegen abgestellter Autos die enge Gasse nicht oder nur unter großer Mühe durchfahren konnten.

Auf Anfrage von drittem Bürgermeister Wolfgang Graser (Freie Wählergemeinschaft) informierten Bernhard Stangl und Lukas Emmerich, dass das Treppengeländer im Bahnhofsgebäude in Kürze montiert werden solle. 17 Abbruchanzeigen, Bauanträgen und Bauvoranfragen erteilte der Ausschuss das gemeindliche Einvernehmen, darunter einem Antrag auf Waldrodung und Kiesabgrabung auf der Grundfläche Gemarkung Dießfurt 222/2.

Sauber gepflasterte Durchgänge, beruhigendes Rasengrün und demnächst noch Sitzgelegenheiten: Als "sinnvolle Verbesserung für viele Jahre" beurteilen Bürgermeister Bernhard Stangl (rechts) und die Mitglieder des Bauausschusses die Umgestaltung des Schulatriums.

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