10.11.2019 - 08:46 Uhr
PressathOberpfalz

CSU Pressath geht mit Max Schwärzer ins Rennen

Bei der Kommunalwahl im März 2020 tritt für den CSU-Ortsverband Pressath der bisherige zweite Bürgermeister Max Schwärzer an. Er wurde in der Nominierungsversammlung am Freitag einstimmig zum Kandidaten gewählt.

Der Pressather CSU-Ortsverband hat Max Schwärzer als Bürgermeisterkandidat Max Schwärzer (Zweiter von rechts) nominiert. Dazu gratulieren (von links) Landtagsabgeordneter Tobias Reis, Carola Schwärzer, Sophia Schwärzer und CSU-Ortsvorsitzender Andreas Reindl.
von Autor ISProfil

Alle 31 Stimmberechtigten votierten für den 50-Jährigen, der seit 18 Jahren dem Stadtratsgremium angehört und in den vergangenen zwei Perioden jeweils stellvertretender Bürgermeister war. Unter den weit über 50 Gästen der Versammlung waren auch Abordnungen aus den benachbarten CSU-Ortsverbänden Grafenwöhr, Eschenbach und Schwarzenbach sowie der CSU-Landtagsabgeordnete Tobias Reis vertreten.

Nach der Eröffnung durch Ortsvorsitzenden Andreas Reindl schlug CSU-Fraktionssprecher Martin Schmidt den bisherigen zweiten Bürgermeister Max Schwärzer als Bürgermeisterkandidaten des CSU-Ortsverbandes vor. Er bezeichnete ihn als einen Mann, der über große kommunalpolitische Erfahrungen verfügt und zielorientiert zum Wohle der Stadt und seiner Bevölkerung arbeiten kann.

Schwärzer ging in seiner Rede auf die vergangenen sechs Jahre im Stadtrat ein. „Angesichts der außerordentlich guten Finanzlage der Stadt mit sprudelnden Steuereinnahmen sind Vorhaben nicht optimal umgesetzt worden“, meinte er. Es fehlte zum Teil an der fehlenden Bereitschaft, die Bevölkerung mit in Planung und Umsetzung einzubeziehen. In diesem Zusammenhang bedauerte er, dass einer der größten Gewerbesteuerzahler der Stadt künftig wegen Betriebsverlagerung ausfallen wird. „Was wir brauchen, ist eine Kultur des Mitmachens, um in Zukunft erfolgreich zu sein.“ Mit seiner Kandidatur wolle er nicht gegen jemanden, sondern für Pressath eintreten, unterstrich er. Als Schwerpunkte nannte er die Themen Finanzen, Ehrenamt, Investition in Bildung, Infrastruktur und digitale Infrastruktur.

Beispielhaft führte er das „Stadt-Boden-Konzept“ und die Bauplatzerschließung in der Stadt und den Ortschaften auf. Außerdem regte er eine Zukunftsinitiative „Steinbühl“, die Städtebauförderung und die Dorferneuerung an. Als einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit als Bürgermeister nannte er die Schaffung und Ertüchtigung von Wohnraum. Dazu sei es notwendig, auf die Menschen zugehen, um mögliche Investitionen anzuschieben. Auch auf Familien, die bauen wollen, müsse man stärker eingehen. Ausführlich widmete sich Schwärzer dem Vereinsleben in der Stadt und lobte das ehrenamtliche Engagement, was nicht hoch genug einzuschätzen sei.

Auch im eigenen Wahlkampf werde er auf sein „gutes und starkes" Team im Hintergrund setzen, das durchgehend aktiv sei, sagte Max Schwärzer, der mit der Aufforderung „Pack ma´s gemeinsam an“ endete.

Bei der Wahl des Bürgermeisterkandidaten und der Stadtratskandidaten wurden alle einstimmig gewählt. Ehemaliger Kreiskämmerer Anton Murr wurde von der Versammlung zum Beauftragten bestellt, den Wahlvorschlag der CSU einzureichen. Sein Stellvertreter ist Robert Neuber. Ortsvorsitzender Reindl gratuliert Schwärzer abschließend und überreichte an seine Frau Carola einen Blumenstrauß. Außerdem nutzen die anwesenden Kreistagskandidaten der CSU, Markus Gradl, Sabine Schultes (beide Eschenbach), UIi Hösl (Schwarzenbach) und Susanne Reithmayer (Pressath), sich vorzustellen.

Info:

Die Stadtratskandidaten

Ein ausgewogenes Team an Kandidaten hat der CSU-Ortsverband Pressath für die Kommunalwahl im März 2020 aufgestellt. Bewährte Stadträte stehen auf der Liste, junge und in der Stadt bekannte Gesichter kandidierten neu, und auch die Gemeindeteile sind vertreten. An der Spitze steht Max Schwärzer, der sich auch für das Amt des Bürgermeisters bewirbt. Die 16 Listenplätze verteilen sich wie folgt:

Platz 2: Susanne Reithmayer, 35 Jahre, kaufmännische Angestellte);

Platz 3: Martin Schmidt (60), Versicherungskaufmann;

Platz 4: Charlotte Hautmann (59), Geschäftsführerin;

Platz 5: Andreas Reindl (43), Diplom Finanzwirt FH;

Platz 6: Cornelia Träger (35), Diplom, Finanzwirtin;

Platz 7: Josef Fütterer (55), Landwirtschaftsmeister;

Platz 8: Stefanie Dippl (34), Diplon-Verwaltungsinformatikerin;

Platz 9: Max Weyh, Metzgermeister und Betriebswirt;

Platz 10: Thomas Ermer (47), Beamter;

Platz 11: Georg Grafberger (48), Krankenkassen-Fachwirt;

Platz 12: Konrad Neuser (50), Landwirt;

Platz 13: Reinhard Reindl (56), Dipl.-Ing. Elektronik;

Platz 14: Guido Nörthemann (62),Sozialarbeiter;

Platz 15: Philipp Wolfram (28), selbständig;

Platz 16: Andreas Eckert (29), Berufssoldat.

Ersatzkandidaten sind Enrico Gradl, Sophia Hösl und Florian Eckert. (is)

Der CSU-Ortsverband hat seine Stadtratskandidaten bestimmt. Mit im Bild sind (von links) Stefanie Dippl, Charlotte Hautmann, Susanne Reithmayer, Cornelia Träger und Sonja Hösl sowie (hinten, von links) Andreas Reindl, Reinhard Reindl, Florian Eckert, Enrico Gradl, Andreas Eckert, Max Weyh, Philipp Wolfram, Thomas Ermer, Guido Nörthemann, Josef Fütterer, Georg Grafberger, Martin Schmidt und Konrad Neuser.

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