30.09.2018 - 13:17 Uhr
PressathOberpfalz

Feuerwehr zerlegt BMWs für 200.000 Euro [Video]

Nach einem Verkehrsunfall müssen Rettungskräfte oft Personen aus Fahrzeugen befreien. Das ist aber nicht immer einfach. Für die Pressather Feuerwehr ein Grund, sich auf diesen Fall gut vorzubereiten.

von Jürgen MaschingProfil

Am Samstag nahm die Feuerwehr aus Pressath gemeinsam mit den Kameraden aus Grafenwöhr und Weiden an der Fortbildung "Technische Hilfeleistung PKW in Theorie und Praxis" teil. Die Sicherheitsvorkehrungen an neuen Fahrzeugen werden immer besser ausgebaut, um Insassen bei einem Unfall vor Verletzungen zu schützten. Sollte dieser Fall dennoch einmal eintreten, sind die Einsatzkräfte nun geschult, Personen aus ihrem Auto zu befreien.

Hier unser Video zur Übung:

Auch die Führungskräfte des Kreisfeuerwehrverbandes Neustadt/WN mit Kreisbrandrat Marco Saller und den Kreisbrandinspektoren Wolfgang Schwarz und Martin Weig an der Spitze waren bei der Fortbildung anwesend. Als Dozent war Robert Langenfelder von der Berufsfeuerwehr aus Nürnberg eingeladen, der am Vormittag die Neuerungen in der Fahrzeugtechnik, alternative Antriebstechnologien, Rettungskarten, und ihre Bedeutung für die Unfallrettung sowie verschiedene Einsatztaktiken erläuterte.

Nach diesen kurzweiligen Stunden und einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann zur Firma Graser, wo bereits zwei neuwertige BMW bereitstanden. "Wir möchten der Firma Graser danken, dass sie uns mit zwei Fahrzeugen bei unserer Fortbildung unterstützt", erklärte Kommandant Andreas Kneidl. Die beiden Wagen wurden aus München abgeholt und extra für diese Fortbildung bereitgestellt. Die Fahrzeuge haben einen Neuwert von zusammen 200 000 Euro. Es zeigte sich schließlich, wie wichtig es ist, sich mit solchen Neuwagen zu befassen. Langenfelder zeigte verschiedene Schneidtechniken und Möglichkeiten, eine verletzte Person aus den Fahrzeugen zu befreien.

Die neusten Sicherheitsvorkehrungen an Autos sind aber manchmal nicht so einfach zu bewältigen, wie die Einsatzkräfte schnell bemerkten. Erst nach drei Stunden harter Arbeit waren die Wagen zerlegt.

Kneidl bedankte sich bei den Teilnehmern sowie bei Dozent Langenfelder für die Veranstaltung. Kreisbrandinspektor Schwarz meinte am Schluss: "So sicher wie dieses Fahrzeug auch ist, für uns Rettungskräfte ein schwieriges Arbeiten damit."

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Manfred Schiller

Nach dem Versuch über ehemalige Mitgliedschaften von AfD Politikern bei Burschenschaften (Nolte) oder Kalbitz (Witikobund), diese ins schlechte Licht zu rücken, könnte man doch wegen der scheinbar so ausgeprägten Ausgewogenheit dieses Portals ebenfalls über die Mitgliedschaft eines Winfried Kretschmanns beim Kommunistischen Bund Westdeutschlands (KBW) und der Nähe zu Lehre Maos berichten. Interessant wäre es auch, von der Tätigkeit eines Herrn Steinmeiers für eine vom Verfassungsschutz beobachtete Zeitschrift zu erfahren. Triitins Einsatz für den maoistischen kommunistischen Bund wäre ebenfalls interessant, wie auch seine Beteiligung am Buback-Nachruf mit Sympathieerklärung für den Mord an Herrn Buback.
Hier könnte man Ausgewogenheit zeigen und da man es nicht tut handelt es sich bei diesem Artikel um die übliche tendenzielle Berichterstattung.

05.10.2018