25.10.2020 - 15:34 Uhr
PressathOberpfalz

Gesundheit fördern, Leben retten

Mit insgesamt 1500 Euro fördert die Badbaustiftung, vertreten durch Vorsitzenden Franz Floth (Mitte) die Arbeit von Wasserwacht unter Leitung von Sabine Wittmann (links) und TSV. Als Mitglied aus dem TSV-Leitungskreis nahm Wunibald Heinl (rechts) die Spende entgegen.
von Bernhard PiegsaProfil

1972 regte der damalige Bürgermeister Hans Ficker die Gründung des Badbauvereins an, der sich für den Bau eines Freibads in Pressath stark machte. Nachdem die Stadt dieses Ziel aus Kostengründen zugunsten des Ausbaus der Freizeitanlage „Kiesibeach“ aufgegeben hatte, wurde der Verein aufgelöst. Sein Vermögen ging auf die 2000 gegründete Badbaustiftung über. Sie fördert aus den Zinserträgen sporttreibende Vereine, die sich in besonderer Weise um die Nachwuchsarbeit kümmern, und die Wasserwacht, die den „Kiesibeach“-Badeweiher beaufsichtigt.

„In den Vereinen wird es immer schwieriger, engagierte freiwillige Helfer zu finden, die bereit sind, sich vor allem in die Nachwuchsarbeit ehrenamtlich einzubringen, und die Coronakrise erschwert eure Arbeit noch mehr“, bedauerte Stiftungsvorsitzender Franz Floth bei der Übergabe einer 1000-Euro-Spende an den TSV Pressath und einer 500-Euro-Zuwendung an die Wasserwacht im Sportheim. Beiden Vereinen komme das Verdienst zu, mit attraktiven und sinnvollen Angeboten Gesundheit und solidarisches Handeln zu fördern. Die Wasserwacht mache sich in besonderer Weise um die Rettung von Menschenleben verdient.

Seit ihrer Gründung habe die Stiftung 16 500 Euro an Spenden ausgeschüttet. Der TSV erhalte nur deshalb mehr Unterstützung, weil er mehr jugendliche Mitglieder betreue. „Wir sind hocherfreut über diesen hohen Betrag, den wir sehr gut brauchen können“, dankte Wunibald Heinl vom TSV-Vorstand.

Auch Wasserwachtleiterin Sabine Wittmann freute sich angesichts vieler Anschaffungen über die Spende. „Wir haben uns mit neuen Flossen und Schnorcheln für Kinder ausgestattet und den Wachraum neu eingerichtet, damit wir im Sommer unseren Wachdienst gut ausüben können.“

 

 

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