15.04.2019 - 11:49 Uhr
PressathOberpfalz

Herrenmannschaft von Gut Holz 70 Pressath steigt in die Bezirksliga A Nord auf

Der Durchmarsch von der Kreisliga in die Bezirksliga A ist perfekt. Die Kegler von Gut Holz 70 Pressath lassen sich bei einem Besuch im Rathaus feiern.

„Durchmarsch“ von der Kreisliga in die Bezirksliga A Nord: Die erste Herrenmannschaft von „Gut Holz 70 Pressath“ bewies in der laufenden Saison Trainings- und Kampfgeist und steigt somit erneut auf. Bürgermeister Werner Walberer (links) und Stadtratsmitglied Susanne Reithmayer (rechts) hießen die Meisterkegler im Sitzungssaal des Dostlerhauses zum Eintrag ins Sportbuch willkommen.
von Martin GraserProfil

Sie hat das Ziel mehrfach erreicht: Nun steigt die erste Herrenmannschaft von „Gut Holz 70 Pressath“ erneut auf, und zwar von der Kreisliga in die Bezirksliga A Nord. Der größte Erfolg seit 2002. Ein bedeutendes Ereignis, dass auch die Stadt zu würdigen weiß: Bürgermeister Werner Walberer und Stadtratsmitglied Susanne Reithmayer hießen die Kegler zum Eintrag ins Sportbuch im Sitzungssaal des Dostlerhauses willkommen.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Mit einem hervorragenden Punkteverhältnis von 29:7 wurde kein Heimspiel verloren, vielleicht ist das auch darauf zurückzuführen, dass die Gegner auf den schwer zu spielenden Bahnen des TSV Pressath nicht sonderlich gut zurechtkamen. Und in der ganzen Saison gingen lediglich zwei Spiele verloren. Drei endeten mit einem Unentschieden.

Mit den Verpflichtungen von Bundesliga-Spieler Manfred Ziegler und Jugendspieler Marcel Reifenberger wurde das Team, bestehend aus Jugendspieler Stefan Wirth, Benjamin Reiter sowie Mannschaftsführer Detlef Götz, vor der Saison komplettiert.

Der Trainings- und Kampfgeist sowie der Zusammenhalt der Spieler führten zum erneuten Aufstieg. Maßgeblich am Erfolg ist auch die zweite Mannschaft beteiligt. Immer, wenn ein Spieler benötigt wurde, sprangen sie ein. Bleibt zu hoffen, dass der Klassenerhalt in der neuen Liga gesichert ist, denn „je höherklassig gespielt wird, desto schwieriger ist es, zu gewinnen“, resümierte Bürgermeister Walberer.

Kegeln sei eine Präzisionssportart, bei der ein Spieler mit kontrolliertem Schwung eine Kugel ins Rollen bringt, um die am anderen Ende der Bahn aufgestellten neun Kegel umzulegen. Alles nicht so leicht. Das Stadtoberhaupt brachte es am Schluss seiner Ansprache auf den Punkt: „Wenn Kegeln einfach wäre, würde es Fußball heißen.“ Die Ehrung schloss mit dem Eintrag der Aufsteiger ins Sportbuch und einem kleinen Imbiss.

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