19.12.2018 - 18:24 Uhr
PressathOberpfalz

Herzen für Weihnachten öffnen

Mit einem abwechslungsreichen Programm verzaubern die Schüler der Musikschule im Vierstädtedreieck die Zuhörer beim Weihnachtskonzert in der Stadtpfarrkirche. Der Schulleiter fühlt sich bestätigt. Am Ende wird es sogar lehrreich.

Nr.8177 Nachwuchsblasorchester unter der Leitung von Ulrike Dziwinski
von Autor ISProfil

Mehr als 200 Besucher sind gekommen, um sich beim Weihnachtskonzert in der Stadtpfarrkirche auf Weihnachten einstimmen zu lassen. Joachim Steppert, Leiter der Musikschule, erklärt: "Wir wollen die dunkle Zeit des Winters etwas erhellen, und mit was könnte das besser geschehen als mit Musik?" fragte er. Die Musik trage dazu bei, die Herzen für Weihnachten zu öffnen.

Der erste Glanzpunkt war das Eröffnungsstück "A Christmas Herold" von Philip Sparke. Das Blasorchester unter der Leitung von Rene Bauer führte mit dem Lied "Mit Pauken und Trompeten" hin zum Stall von Bethlehem. Weiter ging es mit der "Ode an die Freude" von Ludwig van Beethoven. Mit "Der Mond ist aufgegangen" von Matthias Claudius stimmte das Kinder-Gitarrenensemble von der Orgelempore aus leise Töne an. Valentin Wenzel leitete die Musiker Marcel Bouslimi, Florian Böhm, Oliver Samsonov, Tanesha Schäffler und Jan Thumfart.

"Gloria in Excelsis Deo" und "Tochter Zion freue dich" waren dann vom Nachwuchs-Streich-Orchester unter der Leitung von Sigrun Eichmann zu hören. Das Gitarrenensemble, ebenfalls geleitet von Wenzel, spielte "Air" von Johann Sebastian Bach. Für Claudia Baier, Veronika Baur-Schmelcher, Inge Dötsch, Ulrike Dziwinski, Elke Forster, Kornelia Heinl, Mechthild Klausmeier, Barbara Stangl und Daniela Thumfart gab es viel Applaus.

Mit Stücken von Antonio Vivaldi setzte das Streicher-Ensemble, angeführt von Elvira Epler, das Programm fort. Das Largo aus "Der Winter" und dem "Concerto in D-Dur" spielten Johanna Baumann, Christine Dötsch, Luc Löwel und Sarah Wolf, begleitet von Riita Michelson am Klavier. Für vorweihnachtliche Gefühle sorgte das Volksmusik-Ensemble in der Besetzung Christine Altmann, Brigitta Dorn, Maria Fenzl, Johanna Meier und Willi Uschold mit dem "Weihnachtsboarischen", einem "Andante" von Hans Berger und der "Rosenkranzweise" von Hans Auer. Ihren ersten großen "Soloauftritt" hatte danach Emilia Nickl (Querflöte). Alleine trug sie das "O du Fröhliche" vor. Daniel David unterstützte sie am Klavier. Perfekt war dann anschließend auch der Auftritt von Luisa Gradl (Gesang), als sie das Publikum mit dem "Candlelight Carol" von John Rutter begeisterte. Joachim Steppert begleitete die Sängerin am Klavier.

Das Klarinetten-Ensemble in der Besetzung Ann Kathrin Burger, Sophia Denk, Patricia Groher, Hanna Mayer, Theresa Mayer und Johanna Rubenbauer, geleitet von Georg Obermeier, spielte "Angels we have heard on high". Anschließend spielte das Nachwuchs-Blasorchester unter der Leitung von Ulrike Dziwinski. Felix Böhm, Felix Fahrnbauer, Maximilian Greiner, Noah Kneidl, Lucas Lex-Izaguirre, Emilia Mack, Sophia Schwärzer, Niklas Thumfart und Luca Wolfram zeigten mit einem Potpourri bekannter Weihnachtslieder, dass sie auf dem besten Weg sind hin zum Großen Blasorchester. Luisa Ulrich (Saxophon) spielte zusammen mit ihrem Lehrer Georg Obermaier "Fröhliche Weihnacht überall". Moderne Rhythmen hörten die Besucher vom Blasorchester unter der Leitung von Rene Bauer.

Schulleiter Steppert erinnerte an die Entstehung des Weihnachtsliedes "Stille Nacht, heilige Nacht" vor exakt 200 Jahren in Oberndorf bei Salzburg. Aus Anlass dieses Jahrestages sangen Luisa Gradl und Anne Dünzl, begleitet von Valentin Wenzel (Gitarre) zwei Strophen der Urfassung dieses Liedes. Moderne Fassungen des Gitarren-Ensembles und des Blasorchesters schlossen sich an. Steppert dankte allen Mitwirkenden: "Wir haben erlebt, wie vielseitig und schön eine Musikschule sein kann."

Nr.8164 Emilia Nickl (Querflöte) und David Daniel (Klavier)
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