05.05.2019 - 10:43 Uhr
PressathOberpfalz

"Eine intakte Gemeinschaft"

Auf dem Programm steht eine ganz normale Jahreshauptversammlung. Doch dank überaus positiver Bilanzen wird die Zusammenkunft der Chorgemeinschaft St. Georg Pressath allen Mitgliedern in bester Erinnerung bleiben.

Hans Sattler, der Vorsitzende der Chorgemeinschaft St. Georg.
von Autor ISProfil

Begonnen hatte sie wie üblich mit dem Rechenschaftsbericht von Vorsitzendem Hans Sattler. Dieser hatte nach dem Totengedenken auf die zahlreichen Aktivitäten des Ensembles im vergangenen Jahr hingewiesen: „Das Konzertjahr 2018 begann am Palmsonntag in der Pfarrei St. Sebastian in Waldershof. Rund 200 Zuhörer waren damals dabei, als anlässlich des Jubiläums '50 Jahre Pfarrkirche St. Sebastian' Werke von John Rutter und Karl Jenkins gesungen wurden."

Weiter ging es dann mit der traditionellen „Musik zum Karfreitag“ in der Stadtpfarrkirche in Grafenwöhr vor über 250 Besuchern. In diesem Zusammenhang betonte Sattler das überaus gute Verhältnis zum Grafenwöhrer Pfarrer Bernhard Müller, an den er herzliche Dankesworte richtete. Der Vorsitzende erinnerte zudem an die Bundesversammlung des Fränkischen Sängerbundes im April 2018 in Erbendorf. Beim Pressather Bürgerfest kümmerte sich der Chor um die Weinstube, und im August wurden zwei Hochzeiten musikalisch umrahmt.

Erfolgreich in musikalischer wie auch in finanzieller Hinsicht sei das Benefizkonzert des Ensembles im Juni in Pressath gewesen, freute sich Sattler. Die Veranstaltung sei von den Mitgliedern der "BBQ Brass" von der Musikschule im Vierstädtedreieck unter der Leitung von René Bauer unterstützt worden. Insgesamt wurden an den Pressather Stadtpfarrer Edmund Prechtl 2000 Euro für die Sanierung der Orgel überreicht, hob der Vorsitzende hervor.

Im Oktober war der Chor zusammen mit der Gruppe „Sacambaja“ aus Bolivien in Trabitz bei einem Konzert dabei. Gesungen wurde die „Misa Criolla“ von Ariel Ramirez, einem Freund des verstorbenen Erzbischofs Hans Schwemmer. Der letzte große Auftritt 2018 war Anfang Dezember in Speinshart zusammen mit dem Chor der Grundschule am Rauhen Kulm.

Als sehr erfreulich bezeichnete es Sattler, dass nach fast zwei Jahren Bauzeit der Probenraum im Haus der Vereine wieder bezogen werden konnte. In diesem Zusammenhang lobte er die Bereitschaft des Pressather Stadtpfarrers Edmund Prechtl, den Pfarrsaal für die Chorproben zur Verfügung zu stellen. Ein herzliches "Vergelt's Gott" sagte er auch Pfarrsekretärin Margot Neukam, mit der die Verfügbarkeit des Saales abgesprochen wurde.

Weiter gab der Vorsitzende bekannt, dass er an mehreren Versammlungen der Sängergruppe Weiden und des Sängerkreises Nordoberpfalz teilgenommen habe. Lobend erwähnte er die große Bereitschaft der Mitglieder, den Vorstand durch große und kleine Hilfen zu unterstützen. Er nannte beispielsweise Auf- und Abbauarbeiten, Transportübernahmen sowie die Spende von Kuchen oder Verpflegung bei den Proben und Konzerten. Sattler vergaß auch den Dank an Chorleiter Richard Waldmann nicht, der „buchstäblich bis zur letzten Minute“ an den Konzertprogrammen feile und ein wahrer Motivationskünstler sei. Zum Schluss appellierte er an die Mitglieder, seinen Nachfolger im Amt des Vorsitzenden ebenso zu unterstützen wie ihn.

Chorleiter Richard Waldmann freute sich, auf einen bewährten Stamm von Sängern zurückgreifen zu können. „Ihr legt einen Gemeinsinn an den Tag, der seinesgleichen sucht“, lobte er. Die jungen Nachwuchskräfte hätten sich sehr gut entwickelt und seien die Hoffnung für die Zukunft, betonte er und appellierte an die Aktiven, „eine intakte Gemeinschaft zu bleiben und mit Engagement an die anstehenden Aufgaben zu gehen“.

Breiten Raum nahm anschließend die Erläuterung der neuen Satzung und der neuen Geschäftsordnung ein. Hans Sattler ging auf die verschiedenen Änderungen ein und bat, die zusammen mit dem Notar und dem Finanzamt erstellte Vorlage zu genehmigen. Mit großer Mehrheit wurden Satzung und Geschäftsordnung von den Mitgliedern angenommen.

Für die terminlich verhinderte Kassenverwalterin Eva Mayrhöfer Dötsch verlas der Vorsitzende den Kassenbericht, der erfreulich positiv ausfiel. Trotz der Ausgaben für den Proberaum konnte dank großzügiger Spenden ein kleines Plus erwirtschaftet werden. Die Kassenprüferinnen Maria Berger und Rita Roder bestätigten die Zahlen.

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