06.02.2020 - 10:12 Uhr
PressathOberpfalz

Kinderfreundlichkeit als Anspruch

Keine Siesta für Storch und Standesamt: Auch im zweiten Halbjahr 2019 verjüngte sich die Pressather Bevölkerung wieder um 15 neugeborene Stadtbürger, davon acht Mädchen und sieben Buben.

Um 15 Kinder hat sich die Pressather Bevölkerung im zweiten Halbjahr 2019 verjüngt. Jedem von ihnen legen Bürgermeister Werner Walberer (rechts) und sein "Vize" Max Schwärzer (links) 100 Euro "Begrüßungsgeld" in die Wiege.
von Bernhard PiegsaProfil

Über den fortdauernden Baby-Boom freute sich auch Bürgermeister Werner Walberer, der gemeinsam mit seinem Kollegen Max Schwärzer die jüngsten Stadtbürger und ihre Eltern zu einem Empfang ins Dostlerhaus einlud. Seit 2014 habe die Stadt 178 kleinsten Pressathern je 100 Euro als „Begrüßungsgeld und kleine finanzielle Hilfestellung“ in die Wiege gelegt, verriet Walberer. Dazu gebe es ein Baby-Kapuzenbadetuch. „Unser Ziel ist es, junge Familien zu fördern und unsere Stadt Pressath mit allen Stadtteilen für sie attraktiv zu machen, denn wir wollen eine kinderfreundliche Stadt sein“, betonte der scheidende Rathauschef. Zum „breitgefächerten Angebot für Familien“ zählten der von der Kommune mitfinanzierte katholische Kindergarten und die „für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellte“ Grund- und Mittelschule mit ihrem offenen Ganztagsschulangebot.

Derzeit fänden die letzten Modernisierungsarbeiten am Schulhaus statt, das auf den neuesten Stand in puncto Barrierefreiheit und Sicherheit gebracht werde. Danach wolle man an die Neugestaltung des Schulvorplatzes und später auch des Schulhofs gehen. Nicht zu vergessen seien die Eltern-Kind-Gruppen, die vielseitigen Vereinsangebote für Kinder und Jugendliche, der Generationenspielplatz beim Haus der Vereine, die neuen Baugebiete Wiedenhofstraße-Ost und Schwarzleite und die Freizeitanlage „Kiesibeach“.

Die beiden „Krabbelgruppen“ für Kinder ab etwa sechs Monaten und deren Eltern stellte Stefanie Hochholzer vor. Jede Woche treffe man sich dienstags beziehungsweise mittwochs von neun bis elf Uhr im Pfarrsaalgebäude zum Spielen, Basteln, Malen und Singen und zum Erfahrungsaustausch, und auch Ausflüge und andere besondere Aktivitäten fehlten nicht. Zurzeit seien beide Gruppen „voll belegt“, doch würden immer wieder Plätze frei: „Nachfragen lohnt sich.“ Über das Angebot der Sankt-Michaels-Kindertagesstätte mit Kinderkrippe für Mädchen und Buben ab zwölf Monaten sprach Leiterin Barbara Krauthahn.

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