28.03.2019 - 16:38 Uhr
PressathOberpfalz

Liebe spüren und geben

Altenwerk der Pfarrei ehrt den heiligen Josef

Die Zuwendung Gottes befähige den Menschen, andere zu lieben – unter diesem Motto stand die Agapefeier im Altenheim St. Josef, unter anderem mit Juliane Götz (von links), Stadtpfarrer Edmund Prechtl, Marianne Gottschalk, Herta Kellner sowie Irene Kormann.
von Autor ISProfil

"Nehmt einander an, wie der Herr es getan", war das Motto der Heiligen Messe, nach deren Schlusssegen durch Stadtpfarrer Edmund Prechtl zahlreiche Mitglieder des Altenwerkes der Pfarrei die Agapefeier gestalteten. Das Wort "Agape" bezeichnet im Neuen Testament die Zuwendung Gottes zum Menschen, die diesen erst dazu befähigt, selbst andere zu lieben.

"Liebe" kann auf verschiedene Arten definiert werden. Sie sei nicht nur ein Gebot, sondern Antwort auf das Geschenk des "Geliebtseins, mit dem Gott uns entgegen geht", betonte Prechtl. Für Juliane Götz ist die Aussage "Gott ist die Liebe" die Mitte des christlichen Glaubens. Marianne Gottschalk unterstrich, dass die Kirche "Gottes Familie" in der Welt sei. Und in dieser Familie dürfe es keine Notleidenden geben. "Glaube, Hoffnung und Liebe" gehörten zusammen, davon sei Herta Kellner fest überzeugt. Irene Kormann bezeichnete den Glauben als "Innewerden der Liebe Gottes, die sich im durchbohrten Herzen Jesu am Kreuz offenbart hat".

Bei den ersten Christen war die gemeinsame Mahlzeit ein symbolischer Ausdruck dieser Liebe. Prechtl segnete die Speisen und den Wein für das Agape-Essen. Auf den Tischen brannten Kerzen, und mit einem feierlichen Lied wurde die Feierstunde eröffnet. Der kirchlichen Feier schloss sich ein gemütlicher Teil mit Kaffee und Kuchen an. Im Laufe des Nachmittags ließen sich dann alle Gäste die geweihten Speisen schmecken.

Nehmt einander an, wie der Herr es getan, unter diesem Motto stand die Agapefeier im Altenheim St. Josef v.l.n.r.: Juliane Götz, Stadtpfarrer Edmund Prechtl, Marianne Gottschalk, Herta Kellner, Irene Kormann.

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