Auch das Schuljahresende stand für die Pressather Abschlussschüler unter dem Zeichen der Coronapandemie. Schulleiterin Ulrike Neiser konnte aber unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln Eltern, Angehörige, Lehrer und natürlich die Schüler zur Entlassfeier begrüßen. Das besondere Schuljahr mit Homeschooling, Distanzunterricht, Abstands- und Masken-Geboten stand auch im Mittelpunkt der religiösen Impulse, die von Religionspädagogin Karin Koch und Lehrer Max Melchner unter reger Beteiligung von Schülern gestaltet wurden.
„Mit der Jugend ist es hoffnungslos“, schöpfte Bürgermeister Bernhard Stangl aus seinem reichen Zitaten-Schatz, und auch die Klagen des altgriechischen Philosophen Sokrates über die Jugend fanden Erwähnung. Nicht aber, um die jungen Leute von heute zu kritisieren, sondern um zu belegen, dass Generationen-Konflikte die Menschheit seit Tausenden von Jahren begleiten. Im Gegenteil, so Stangl, die Zukunft liege in den Händen der heutigen Jugendlichen. Wie auch der Bürgermeister wünschte der Elternbeiratsvorsitzende Josef Göppl den Schülern alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.
Eine Bilanz ihrer gemeinsamen Zeit von der siebten bis zur neunten Klasse zogen Schülersprecher Pascal Birner und Klassenleiterin Yvonne Walter, die mit einigen Anekdoten auch für Lacher im Publikum sorgten. Besonders erfreulich war allerdings das Abschneiden der 20 Schüler, die in schwierigen Zeiten ausnahmslos den Mittelschulabschluss erreichten; 14 von ihnen haben zudem den Qualifizierenden Abschluss in der Tasche. Als Beste erreichte Sabrina Stangl einen Notendurchschnitt von 1,8. Vor dem gemeinsamen Abschluss mit der Bayernhymne überreichten Yvonne Walter und Schulleiterin Ulrike Neiser die Abschlusszeugnisse und zeichneten die Schulbesten – neben Sabrina Stangl war dies Kiara Spachtholz – aus.













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