02.09.2019 - 09:33 Uhr
PressathOberpfalz

Pizza a la Altendorf

Und schon ist es wieder vorbei, das Altendorfer Pizzafest. Bei herrlichem Wetter lockte der kleine Ort zwischen Pressath und Parkstein am vergangenem Samstag mehr als 2000 Besucher an.

Frische Pizza schmeckt immer. Noch besser schmeckt sie aber beim Altendorfer Pizzafest.
von Autor ISProfil

Und um es gleich zu sagen: Die Verkaufszahlen des vergangenen Jahres – es wurden rund 1600 Pizzen und Pizzabrote sowie etwa 350 Salate verkauft – wurden heuer getoppt. Nach Aussagen der Festleitung gingen diesmal 1.750 Pizzen und Pizzabrote sowie 400 Salate über den Tresen. Anzumerken ist außerdem, dass sich die Wartezeiten trotz der langen Schlange vor den Öfen in Grenzen hielten.

Die Erfahrung der Altendorfer bei der Organisation des Festes hat sich bestens bewährt. Die mehr als 100 Helfer bildeten ein „eingespieltes“ Team, jeder kannte seine Aufgabe und erfüllte sie hervorragend.

Doch es ist nicht nur damit getan, beim Fest mit anzupacken – die Vorbereitungen beginnen nämlich schon Wochen und Monate vorher. Alles muss genau besprochen und organisiert werden. So muss für die Pizzen beispielsweise Mehl, Schinken, Salami und Käse eingekauft sowie die Getränke bestellt werden. Bänke, Tische, Zelte und Pizzaöfen werden stets routinemäßig aufgebaut, das Dorfhaus wird zur Kaffeestube sowie zur Bar umfunktioniert.

Gäste, die zum ersten Mal das Fest besuchen, wundern sich immer wieder darüber, wie die Bestellung der Speisen funktioniert. Per Computer werden die georderten Pizzen erfasst und an die Bäcker weitergeleitet. Der Teig wird portioniert, maschinell ausgerollt und anschließend händisch in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen belegt. Dann geht’s ab in einen der vielen Öfen oder in den Backofen, der in der Ortsmitte steht. Aber nicht nur an den Öfen geht es heiß her, sondern auch beim Säubern der Bleche. Sie werden geschruppt, eingeölt und anschließend abgekühlt, um dann wieder verwendet werden zu können.

Mit dem Ergebnis des diesjährigen Pizzafests sind die Verantwortlichen mehr als zufrieden. „Wir veranstalten dieses Fest nicht für uns und unseren persönlichen Gewinn. Der Erlös wird wie schon in den vorangegangenen Jahren karitativen und sozialen Zwecken zur Verfügung gestellt“, erklären die Akteure. Und das zeichnet die Dorfgemeinschaft und sicherlich auch die Besucher aus.

Damit jeder Gast eine leckere Pizza bekommt, kneten und formen die Helfer vorher den Teig.
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