Bürgermeister Bernhard Stangl erläuterte, dass das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab mehrere Radwege im Landkreis ausgewiesen habe, darunter auch diesen Abschnitt im Gemeindegebiet von Pressath. Die Pflege und Instandhaltung wurden anschließend den jeweiligen Kommunen übertragen. Nach den Schneefällen im Winter traten jedoch erhebliche Mängel auf. Besonders problematisch sind tiefe Spuren von Harvestern, die den Weg massiv beschädigt haben. Nach ersten Schätzungen könnten die notwendigen Reparaturen Kosten von bis zu 60.000 Euro verursachen. Die Stadt will nun prüfen, wer für die Schäden verantwortlich ist. Kurzfristig sollen die betroffenen Abschnitte aufgefräst und wieder fahrradtauglich hergestellt werden.
Masten geliefert
Ein weiteres Thema betraf die neuen Masten für die Weihnachtsbeleuchtung. Diese wurden inzwischen geliefert, erwiesen sich jedoch als größer als erwartet, da im Vorfeld keine genauen Maßangaben vorlagen. Der Bauausschuss diskutierte daher mögliche Lösungen, darunter auch die Einlagerung der Masten. Auch die Überspannungen in der Bahnhofstraße wurden vor Ort begutachtet. Hier regte das Gremium eine Gegenüberstellung der Kosten für eine Sanierung gegenüber einer Neuanschaffung an, um eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung treffen zu können. Im Bereich Rückenbühl und Schlesierstraße standen die Treppenanlagen im Fokus.
Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die vorhandenen Eichenbalken stark beschädigt sind. Sie müssen daher ausgetauscht werden. Als nachhaltige Alternative wurde vorgeschlagen, ausgebautes Betonmaterial aus der Schule wiederzuverwenden. Die alten Treppenstufen könnten – nach entsprechender Prüfung und möglicher Aufbereitung – erneut eingesetzt werden. Dies würde sowohl Kosten sparen als auch Ressourcen schonen. Ebenfalls behandelt wurden die geplanten Fahrradreparaturstationen am Spitalplatz und im Obstgarten, die im Rahmen eines bewilligten ILE-Kleinprojekts entstehen sollen. Der ursprünglich vorgesehene Standort am Spitalplatz wurde vom Gremium jedoch kritisch gesehen. Stattdessen wurde angeregt, einen alternativen Standort – etwa im Bereich Hessenreuth – zu prüfen.
Bedenken geäußert
Sicherungsmaßnahmen sind zudem im Pfarrgarten notwendig. Dort besteht durch eine beschädigte Mauer eines bereits abgerissenen Wohnhauses eine potenzielle Gefahrenquelle. Um die Sicherheit zu gewährleisten, sollen entsprechende Arbeiten zeitnah durchgeführt werden. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war ein Antrag auf Erstaufforstung in der Gemarkung Pressath. Der Betreiber des Tannenlandes plante, eine Wiesenfläche zwischen den Bundesstraßen B299 und B470 aufzuforsten. Bürgermeister Stangl äußerte hierzu klare Bedenken und sah keine Notwendigkeit für eine Aufforstung an dieser Stelle. Auch das Gremium schloss sich dieser Einschätzung an, da kein Zusammenhang zu bestehenden Waldflächen besteht. Der Antrag wurde daher einstimmig abgelehnt. Abschließend informierte der Bürgermeister über geplante Maßnahmen an den Spielplätzen. Für den Spielplatz Steinbühl wurden verschiedene Gerätevarianten vorgestellt. Auch für den Spielplatz Zintlhammer wurden Optionen präsentiert, allerdings von einem anderen Anbieter und in kleinerem Umfang.













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