22.08.2019 - 08:43 Uhr
PressathOberpfalz

Pressath baut einen Stadtplatz: Gespräche über Förderung laufen

Grafenwöhr hat einen, Eschenbach und Weiden ebenfalls. Auch die Stadt Pressath soll nun endlich einen Marktplatz bekommen. Die ersten Schritte dafür sind bereits getan, der nächste große folgt Ende August.

Die Reinwaldstraße ist noch eine Baustelle. Nächste Woche soll aber die Bitumen-Tragschicht aufgebracht werden.
von Anne Wiesnet Kontakt Profil

Sand bestimmt derzeit noch das Bild der Reinwaldstraße. Dort sind Arbeiter dabei, die letzten Arbeiten für den neuen Kanal und die erneuerten Hausanschlüsse zu erledigen. "Das Kanalsystem war total überaltert und marode", erklärt Bürgermeister Werner Walberer. Um Störungen zu vermeiden, sei dieser Schritt bereits im Vorfeld der Gestaltung des neuen Marktplatzes, der in diesem Bereich entstehen soll, nötig geworden. Ende August soll nun die Bitumen-Tragschicht aufgebracht werden. "Ein Provisorium, bis die Gestaltung des Stadtplatzes startet", informiert Walberer. Autofahrer könnten so zumindest aber wieder durchfahren und die Parkplätze nutzen.

Weiter soll es dann mit den Planungen für den neuen Pressather Platz gehen. "Es gibt verschiedene Ideen. Es ist ein Reifeprozess", sagt Walberer, der noch keine Details preisgeben will. In Gesprächen mit der Regierung der Oberpfalz würde derzeit über eine finanzielle Unterstützung aus dem Städtebauförderungs-Topf verhandelt. Wie hoch die Gestaltungskosten sowie die Förderung sein werden, will er nicht sagen. Als Anhaltspunkt für erste Informationen nennt Walberer die Bürgerversammlung am 31. Oktober. Bis dahin gebe es vielleicht mehr Details für die Öffentlichkeit - auch zur Gestaltung. Ob Pflastersteine, Pflanzen, oder andere Elemente geplant sind? Diese Fragen bleiben noch offen.

Aber egal, wie er aussehen wird - Walberer freut sich darauf, dass Pressath endlich einen Stadtplatz bekommt. "Wir haben ja keinen." Besonders schön findet er den Blick zur nahegelegenen Kirche. Der einzige Wermutstropfen: Nur zwei von drei geplanten Häusern konnte die Stadt Pressath erwerben und abreißen lassen, um die Fläche des Marktplatzes zu vergrößern. "Für das dritte hat sich leider Gottes keine Lösung abgezeichnet. Sonst hätte man den Platz direkt zur Kirche hin gestalten können", bedauert der Bürgermeister.

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