22.11.2019 - 12:15 Uhr
PressathOberpfalz

Pressather Bauausschuss besichtigt neue Parkanlage

Mit einer Holzverkleidung in dezentem Silbergrau soll sich bald das neue öffentliche Toilettenhäuschen in der Professor-Dietl-Anlage präsentieren: Das entscheidet der Bauausschuss des Stadtrats unter anderem in seiner Novembersitzung.

In einem Beigeton, ähnlich dem des Pfarrhofs (Hintergrund links), will die Stadt Pressath die stehengebliebene Giebelwand des einstigen Hauses Reinwaldstraße 4 streichen lassen. Aufgemalte "Scheinfenster" sollen zudem die Mauerfläche optisch auflockern.
von Bernhard PiegsaProfil

Bei einem Ortstermin überzeugte sich das Gremium außerdem vom plangemäßen Fortgang der Umgestaltung des kleinen Parks. Vor allem die Erneuerung des Gefallenenehrenmals sei sehr gut gelungen, stellten die Räte zufrieden fest. In naher Zukunft wird die unschöne Plakatwand am bahnhofstraßenseitigen Rand der Grünanlage verschwinden: „Die Stadt hat den Vertrag mit der Plakatfirma gekündigt“, informierte zweiter Bürgermeister Max Schwärzer (CSU). Das neue Buswartehäuschen soll in der siebten Kalenderwoche 2020 aufgestellt werden. Martin Schmidt (CSU) schlug vor, am Parkrand entlang der Bahnhofstraße eine niedrige Hecke zu pflanzen. Eine Entscheidung hierüber fasste der Ausschuss jedoch noch nicht.

In einem Beigeton, ähnlich dem der Pfarrsaal-Südfassade, soll nach dem Willen des Bauausschusses die stehengebliebene östliche Giebelwand des abgerissenen Hauses Reinwaldstraße 4 gestrichen werden. Drei aufgemalte „Scheinfenster“ sollen die Wandfläche optisch auflockern. Ferner wird die Stadt zwei Parkplätze am oberen Schellenberg auf Höhe der Hausnummer 11 als Kurzzeitparkplätze widmen. Diese beiden Stellflächen sollen so für Besucher des schräg gegenüber liegenden Bäckereigeschäfts und Cafés freigehalten werden, das einen entsprechenden Antrag an die Stadt gerichtet hatte.

Geplant ist eine Regelung analog jener für die Kurzzeitparkflächen an der oberen Reinwaldstraße: Montags bis freitags von 8 bis 18 und samstags von 8 bis 13 Uhr wird die Höchstparkzeit auf eine Stunde begrenzt. „Wir sind anderen Geschäften in ähnlicher Weise entgegengekommen und wollen das hier ebenso halten“, meinte Schwärzer. Ebenso sahen es die Ausschussmitglieder. Allerdings pflichteten sie auch drittem Bürgermeister Wolfgang Graser (FWB) bei, der dazu riet, den Geschäftseigentümern eine Ausweisung von Besucherparkplätzen auf dem Firmengrundstück nahezulegen: „Zwei Kurzzeitparkplätze an der Straße sind sicher nur ein Teil der Lösung für das Parkplatzproblem dieses Geschäfts.“

Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Ausschuss Bauanträgen: Errichtung zweier Anbauten an ein Wohngebäude in der Brückelsiedlung, Errichtung einer Terrassenüberdachung mit Solaranlage in der Brückelsiedlung und Bau eines Einfamilienhauses in der Baumgartensiedlung. Zur Kenntnis nahm das Gremium eine Abbruchanzeige für zwei Stallgebäude in Döllnitz. Schließlich empfahl Stephan Dippl (SPD), die Parkplatzfläche beim Friedhofseingang in Absprache mit dem Pfarramt mit Granitsteinen und Mineralbeton befestigen zu lassen.

Vizebürgermeister Schwärzer gab noch zur Kenntnis, dass die in den letzten Wochen mit einer neuen Asphaltdecke versehene Straße zwischen Winterleite und Riggau abgenommen worden sei und mehrere Unternehmen im Industriegebiet Döllnitz angeregt hätten, mit Hilfe einer Informationstafel auf die dort ansässigen Firmen hinzuweisen.

 

 

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