10.01.2020 - 11:23 Uhr
PressathOberpfalz

Pressather CSU: Auftakt zur Kommunalwahl

„Wir wollen die Entscheidung um das Bürgermeisteramt und die Vergabe der Stadtratsmandate nicht als Kampf bezeichnen, sondern als Werbung um die Gunst der Wähler“, so CSU-Bürgermeisterkandidat Max Schwärzer in der ersten Wahlversammlung.

Die Pressather CSU startet in den Kommunalwahlkampf, und mit ihr viele Bürger: Die Auftaktveranstaltung lockt zahlreiche Gäste ins DJK-Sportheim.
von Externer BeitragProfil

Um „sportlich“ zu bleiben, wurde der Abend im DJK-Sportheim zu einem Match, das fair und ohne Schläge unter die Gürtellinie verlief. CSU-Ortsvorsitzender Andreas Reindl freute sich eingangs der Versammlung, einen vollen Saal vorzufinden, in dem auch der stellvertretende Landrat Albert Nickl und die Bürgermeisterin von Trabitz, Carmen Pepiuk, vertreten waren.

Max Schwärzer bezeichnete die kommenden Wochen als „Zukunftswochen“ für die Stadt Pressath.

Dabei erinnerte er zunächst an Projekte, die zwar im Stadtrat angesprochen und erörtert worden sind, aber sich noch in einer „Warteschleife“ befinden. Beispielhaft führte er einige Vorhaben an: die Baumgartenstraße mit der Verbesserung der Parksituation am Kindergarten, die Wasserversorgung in Riggau, den Entlastungsparkplatz am Haus der Heimat, das Stadtbodenkonzept, die Neugestaltung des Pausenhofes der Schule, die Generalsanierung „Haus der Heimat“, die Optimierung im Zugangsberiech der Stadthalle und die Konzeption für die Sanierung der Altötting Kapelle, das Feuerwehrhaus Dießfurt und auch den Stadtplatz, der zwingend notwendig sei.

CSU-Bürgermeisterkandidat Max Schwärzer stellt das Wahlprogramm seines Ortsverbandes vor. So liegt der Pressather CSU unter anderem die Schaffung von Wohnraum am Herzen.

„Es wurde zwar viel geplant, aber mit der Umsetzung der Maßnahmen wird zu viel wertvolle Zeit verpasst." Vor allem in Bezug auf den Stadtplatz und den damit verbundenen Abriss eines Teiles des sogenannten "Lins Anwesens" hätte der Hebel der Durchführung früher angesetzt werden müssen. Dies treffe auch für das Feuerwehrhaus in Dießfurt zu, bei dem viele Vorschläge von Seiten der Planer gemacht wurden, aber nichts voran gehe. Lobend erwähnte er in diesem Zusammenhang das Engagement der Dießfurter Bevölkerung, die sich mit dem Projekt solidarisieren.

Als einen weiteren wichtigen Punkt für die Zukunft der Stadt sieht Schwärzer die Schaffung von Wohnraum an. Leider sei es in den vergangenen Jahren versäumt worden, Baugebiete auszuweisen, bedauerte er. „Dadurch sind einige Bauwillige gezwungen gewesen, sich außerhalb von Pressath anzusiedeln." Als ebenso wichtig bezeichnete er die Schaffung von Bauplätzen in den Orten und die Investorensuche für die Schaffung von Wohnraum im Altstadtbereich. "Wir müssen auch alle Fördermittel ,anzapfen', um mietbaren Wohnraum für Familien zu schaffen."

Als weiteren wichtigen Punkt bezeichnete Schwärzer die transparente und zielführende Planung von Projekten und Maßnahmen. Dazu gehöre die Erstellung einer Prioritätenliste für den Straßenausbau und für Großprojekte. „Dazu ist von enormer Wichtigkeit, die Bürger zu beteiligen und in die Planungen mit einzubeziehen“ unterstrich er. Wenn die ersten Pläne bereits fertig sind, sei es zu spät, meinte er.

„Wir müssen engagiert für die Bürger arbeiten“, unterstrich Schwärzer mit dem Hinweis auf das Digitale Rathaus und die Schule. Dabei vergaß er nicht die Unterstützung der Vereine. In diesem Zusammenhang lobte er die Arbeit der verschiedenen Gruppen und den Einsatz des Seniorenbeauftragten der Stadt, Albert Butscher.

Auch Stellvertretender Landrat Albert Nickl und JU-Bezirksvorsitzenden Stefanie Dippl nehmen an der Versammlung teil und CSU-Bürgermeisterkandidaten Max Schwärzer.

Mit neuen Ideen will der Ortsvorsitzende zukünftig für die Erweiterung des Gewerbegebietes eintreten und eine Offensive für Unternehmen“ beginnen. „Es kann nicht sein, dass Betriebe bei Schwierigkeiten allein gelassen werden“, meinte er. Mit dem Slogan „Es ist Zeit für Taten“, bat Schwärzer um Vertrauen für sich und sein 16-köpfiges Team, das die Pressather CSU in die Wahlauseinandersetzung schickt.

Anschließend stellten sich die Kandidaten selbst vor. Angefangen von Listenplatz 16, den Andreas Eckert aus Dießfurt belegt, nutzten Philipp Wolfram, Guido Nörtemann, Reinhard Reindl, Konrad Neuser, Georg Grafberger, Thomas Ermer, Max Weyh, Stefanie Dippl, Josef Fütterer aus Friedersreuth, Cornelia Träger, Andreas Reindl (Riggau), Charlotte Hautmann, Martin Schmidt (Zintlhammer), Susanne Reithmayer und auch Bürgermeisterkandidat Max Schwärzer die Gelegenheit, sich vorzustellen.

Mit einem Durchschnitt von knapp 43 Jahren setzt die CSU auf eine gesunde Mischung von erfahrenen „alten Hasen“ und jungen Kräften, betonte stellvertretender Landrat Albert Nickl in seinem Grußwort. Er forderte alle auf, engagiert und kompakt zusammenzuarbeiten und um jede Stimme zu ringen. „Wir müssen mit Herz und Leidenschaft in die Wahlauseinandersetzung gehen“, rief er der Versammlung zu.

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