14.11.2019 - 11:02 Uhr
PressathOberpfalz

Ja-Sager im Jugendhaus willkommen

Für was könnte man den Seminarraum im Westflügel des frisch renovierten Jugendwohngruppenhauses Meierhof nutzen? Die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Pressath hat eine Idee.

Jasager willkommen, glückliche "Memories" (Erinnerungen) garantiert: Ab sofort ist der Seminarraum im Jugendhaus Meierhof ("Memory") als Trauungszimmer des Standesamts Pressath gewidmet.
von Bernhard PiegsaProfil

Trabitzer, traut euch: Einstimmig beschloss die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Pressath in ihrer Sitzung im Trabitzer Gemeindehaus, den Seminarraum im Westflügel des frisch renovierten Jugendwohngruppenhauses Meierhof als Trauungszimmer für das Standesamt Pressath zu widmen. Auch im Schwarzenbacher Bürger- und Kulturhaus wird alsbald Heiraten in historischem Ambiente möglich sein: Zwar laufen im Alten Pfarrhof noch die Renovierungsarbeiten, doch hat das künftige „Bürgerzimmer“ im Erdgeschoss bereits jetzt die amtlichen „Weihen“ als Hochzeitssaal erhalten. „Nach dem Personenstandsrecht sind standesamtliche Trauungen ungültig, wenn sie in Räumen stattfinden, die nicht als Trauzimmer gewidmet sind“, erinnerte VG-Vorsitzender Werner Walberer.

Die beiden neu gewidmeten Räume böten den vom Personenstandsgesetz für Eheschließungen geforderten würdigen Rahmen, seien repräsentativ und barrierefrei und somit eine wünschenswerte Ergänzung des „Angebots“ an Trauzimmern, meinte Walberer. Bisher stehen für Trauungen bereits der Stadtratssaal im Dostlerhaus, ein weiterer Raum im Erdgeschoss dieses Gebäudes sowie der Pressather Pfarrsaal zur Verfügung. In einem weiteren Beschluss der öffentlichen Sitzung billigte die VG-Versammlung nachträglich den von Werner Walberer in einer Eilentscheidung gestellten Antrag auf Förderung der Kosten für die Ergänzung des Internetangebots „Rathaus-Service-Portal“ (RSP).

„Die Firma Komuna, die das RSP für die Verwaltungsgemeinschaft technisch umsetzt, hat eine Erweiterung angeboten, mit der künftig Personenstandsurkunden online beantragt werden können“, informierte der VG-Vorsitzende. Seit dem 1. Oktober fördere der Freistaat die Neubereitstellung von Onlinediensten aus Mitteln des Programms „Digitales Rathaus Bayern“. Die VG Pressath als „besonders strukturschwache Gemeinde“ könne mit einem Zuschuss von 90 Prozent der für die Angebotserweiterung aufzuwendenden Kosten rechnen.

„Da die Fördermittel begrenzt sind und die Zuwendungsanträge in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet werden, war es sinnvoll, per Eilentscheidung tätig zu werden“, erklärte Walberer. Zum Schluss der öffentlichen Sitzung ließ der Vorsitzende wissen, dass die neu gestaltete Internetseite der VG zum Jahreswechsel ans Netz gehen solle.

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