23.06.2019 - 12:40 Uhr
PressathOberpfalz

Schwimmen im Plattensee

Mit gut gelaunten Reisegästen startet der Bus in Richtung Ungarn. Nach über 20 Jahren steuern die Wanderfreunde wieder einmal das Land am Balaton,, auf Deutsch Plattensee, an. Genaues Ziel ist Siofók.

Die Urlauber der Wanderfreunde vor dem Balaton, der sich jeden Tag von seiner schönsten Seite zeigte.
von Autor SIPProfil

Auf der reibungslosen Anreise nahm die Reisegruppe bei einem kurzen Zwischenstopp in Wien Schloss Schönbrunn mit seinen Gärten und Außenanlagen, wo die Rosen in voller Blüte standen, in Augenschein. Ohne weitere Zwischenfälle kam man am Nachmittag im Hotel „Panorama“, direkt am Südufer des Balaton, an. Der zeigte sich schon am Ankunftstag von seiner schönsten Seite.

Bei strahlendem Sonnenschein startete der erste Tag in Ungarn. Die Oberpfälzer wurden an allen vier Tagen von der exzellenten Fremdenführerin Melinda begleitet. So ging es gleich auf die Nordseite des Sees nach Balatonfüred, wo der Jachthafen besichtigt wurde. Zweite Station war die Halbinsel Tihany, ehe mit einer Fähre wieder das Südufer erreicht wurde. Zeitig zurück im Hotel, nutzten viele die Gelegenheit, um im warmen Balaton zu schwimmen.

Der zweite Tag hatte die Hauptstadt Budapest als Ziel. Schon auf der Hinfahrt erzählte die Fremdenführerin vieles über Land und Leute, und auch das eine oder andere ungarische Wort lernten die Reisenden. Wunderschöne Blicke auf die Stadtteile Buda und Pest, etwa von der Fischerbastei aus, folgten. Dann konnte jeder auf eigene Faust Budapest erobern und in der Markthalle landestypische Spezialitäten wie Salami und Paprika erwerben.

„Heute geht's in die Puszta“, lautete da Motto tags darauf. Dass es morgens um 8.30 Uhr schon 28 Grad hatte, tat dabei der Freude keinen Abbruch. Von einem Reiter mit Peitschenknallen begrüßt, gab es als Willkommen frisch gebackenes „Langosh“ , Schnaps und Wein, "garniert" von landestypischer Musik auf der ungarischen Zither. Gut gestärkt genossen die Oberpfälzer eine Kutschfahrt durch die Puszta. Ein deftiges Mittagesssen schloss sich an, und bei einer Reitervorführung zeigten die Hirten, dass sie ihre Pferde beherrschen und die Pferde ihnen voll vertrauen.

Keszthely, wo sich das drittgrößte Schloß Ungarns befindet, war das Ziel am nächsten Tag. Auch Heviz mit dem zweitgrößten, 36 Grad warmen Thermalsee wurde ein Besuch abgestattet - auch zum Baden. Das Wetter meinte es an allen Tag des Aufenthalts sehr gut mit den Urlaubern, die schweren Herzens Abschied vom Balaton nahmen. Vorsitzender Albert Ficker dankte der Gruppe für Disziplin und Pünktlichkeit, Busfahrer Gerhard Marner für die sichere und unfallfreie Fahrt sowie Fremdenführerin Melinda für die freundliche und fachkundige Reiseleitung.

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