05.03.2020 - 10:34 Uhr
PressathOberpfalz

„Spoutznstodl“ weicht neuer Kanalisation

Dem „Spoutznstodl“ an der Kemnather Straße rückten die Bagger schon zu Leibe, ebenso dem Haus Baumgartenstraße 1. Was noch alles geplant ist, wird in der Pressather Bauausschussitzung erläutert.

Der Bauausschuss begutachtet die Arbeit der Bagger: Nur Trümmerhaufen bleiben vom "Spoutznstodl", der der Neuverlegung von Wasser- und Kanalleitungen weichen musste.
von Bernhard PiegsaProfil

Am Aschermittwoch war alles vorbei: Weil der „Spoutznstodl“ an der Kemnather Straße neben dem Haus der Heimat dem bevorstehenden Neubau von Wasser- und Kanalisationsleitungen zwischen Baumgartenstraße und Forstamt im Wege stand, rückten ihm die Bagger zu Leibe. In dieser Woche ereilte das gleiche Schicksal auch das Haus Baumgartenstraße 1.

„Im Bereich dieses Anwesens soll dann auch die Baumgartenstraße verbreitert werden, an Stelle des ‚Spoutznstodls‘ wird der Entlastungsparkplatz Nord angelegt“, erläuterte Bürgermeister Werner Walberer in der Bauausschusssitzung die Pläne der Stadt. „Aufräumen“ will die Verwaltung auch an der Böttgerstraße, wo auf Höhe des Lippert- und FBG-Geländes oft recht „wild“ geparkt wird. Die Stadt wird prüfen, ob beim Lauffer-Anwesen und am Nordufer des Kiesi-Beach-Weihers Ausweichparkplätze angelegt werden können.

Zu erwägen ist nach Einschätzung des Ausschusses außerdem eine Befestigung des Seitenstreifens an der Industriegebiet-Döllnitz-Straße beim Wavelight-Werksgelände. Die Lastwagen, die hier oft längere Zeit parken müssen, ehe sie das gegenüber liegende Ziegler-Areal befahren können, hinterlassen tiefe Spuren auf dem Bankett, das deshalb befestigt werden soll. Der Bauausschuss beauftragte das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft (VG), als Entscheidungsgrundlage die Kosten für verschiedene Befestigungsarten durchzurechnen.

Auf Anfrage von drittem Bürgermeister Wolfgang Graser (FWB) kündigte Bürgermeister Werner Walberer an, dass die Straße bei Kreuzerhof noch heuer im Frühjahr instand gesetzt werden soll, „sobald die Witterung es erlaubt“. Von Klagen über Schäden an der Kanalisation in Hessenreuth berichtete zweiter Bürgermeister Max Schwärzer (CSU). Reinhold Sternkopf vom VG-Bauamt informierte, dass man bereits dabei sei, den Sachverhalt zu klären. Bernhard Stangl (SPD) wies auf zwei kränkelnde Linden in Riggau hin, die von einem „Baumdoktor“ begutachtet werden sollten.

Außerdem riet er, im Zuge der Integration der Riggauer Wasserversorgung in das Pressather Netz den Einspeisungspunkt beim Riggauer Hochbehälter oberhalb der Ortschaft anzulegen, da sonst aus technischen Gründen mit Schäden am Leitungsnetz des Dorfes zu rechnen sei. Reinhold Sternkopf merkte an, dass ohnehin grundlegende Planungsänderungen anstünden. Schließlich schlug Wolfgang Graser vor, die „Bader-Zufahrt“ in Hessenreuth zu befestigen, damit der dort abzweigende Forstweg mit Zustimmung der Staatsforstverwaltung als Ausweichstraße nach Atzmannsberg verwendet werden könne. Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Ausschuss einem Bauantrag auf Umbau der Scheune an der Ecke Parkweg/Am alten Sportplatz zum Wohnhaus.

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.