13.06.2021 - 12:03 Uhr
PressathOberpfalz

Stadt Pressath nimmt Parksünder und Raser ins Visier

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Die Stadt arbeitet wieder mit dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit zusammen. Eine Änderung auf der Straße nach Döllnitz soll mehr Sicherheit bringen.

Die Ortstafel des Industriegebiets Döllnitz an der Straße Richtung Döllnitz-Ort und das folgende Ortsschild des Dorfes sollen abgebaut und der dazwischenliegende, zurzeit noch "raserträchtige" Straßenabschnitt so in eine Tempo-50-Strecke umgewandelt werden. Dort will die Stadt danach auch häufigere Tempokontrollen vornehmen lassen.
von Bernhard PiegsaProfil

Auf die Verkehrsregeln zu achten ist nicht nur höflich und rücksichtsvoll, sondern nützt auch der Verkehrssicherheit. Um all jene zum Nachdenken zu bewegen, die mit den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung lässig umzugehen pflegen, hat der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit (ZVKVS) zum 1. Juni die Überwachung des ruhenden Verkehrs in Pressath aufgenommen.

Kein Pardon gibt es insbesondere für notorische Parksünder: Wie Bürgermeister Bernhard Stangl in der Bauausschusssitzung mitteilte, haben Stadt und Zweckverband bereits zwei Fahrzeughalter ins Visier genommen, die wiederholt als Gehwegparker bei der Pizzeria an der Hauptstraße aufgefallen sind. „Sie werden zunächst mit einer ‚gelben Karte‘ kostenfrei vorgewarnt, aber im Wiederholungsfall behalten wir uns vor, Verwarngelder auszusprechen. Wenn Fußgänger behindert werden und gar auf die Straße ausweichen müssen, können die Autos auch abgeschleppt werden“, kündigte Stangl an.

Auch „Bleifüße“ wolle man ausbremsen: Verwaltung, Zweckverband und Polizei seien dabei, im ganzen Stadtgebiet mögliche Tempomesspunkte zu ermitteln. Drei Messstellen an den Ortseingängen von Döllnitz stünden bereits fest, ab 1. Juli begännen dort die Messungen: „Zwei der Messgeräte werden mit Solarstrom betrieben, der dritte an einem Laternenmast montiert.“ Ferner erwäge die Stadt, die Straße zwischen Industriegebiet und Dorf Döllnitz durch Abbau zweier Ortstafeln in eine innerörtliche Straße mit Tempo-50-Regelung umzuwandeln: „Es geht nicht an, dass Fahrzeuge, die das Industriegebiet verlassen, auf dem folgenden Straßenstück oft stark beschleunigen und dann mit überhöhtem Tempo in den Ort hineinfahren, wo sich möglicherweise spielende Kinder und andere Fußgänger auf der Straße befinden.“

Außerdem, so der Bürgermeister, prüfe die Polizei, die durch die „Graben“-Flur führende Straße nahe Altendorf für Schwerlastverkehr sperren zu lassen. Andreas Reindl (CSU) gab allerdings zu bedenken, dass diese Straße als Verbindung zwischen Kreisstraße NEW 24 und Industriegebiet Döllnitz von nicht unwesentlicher Bedeutung für den Lkw-Lieferverkehr sei.

Verärgert zeigte sich Stangl über den Diebstahl von vier Figuren des Freiluftschachs im Professor-Dietl-Park, die die Stadt habe ersetzen müssen, sowie über die Verschmutzung der dortigen WC-Anlage: „Die ‚Täter‘ verwenden hierfür zwar ‚nur‘ Schlamm und keine Fäkalien, aber auch das schreckt von der Benutzung ab und verursacht Reinigungskosten.“ Da zu den Tätern offenbar auch Kinder aus der „Sportplatzsiedlung“ zählten, wolle die Stadt die dort lebenden Familien per Rundschreiben ermahnen, dafür Sorge zu tragen, dass solcher Unfug nicht mehr vorkomme.

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