Pressath
17.08.2018 - 09:45 Uhr

Straßenausbau auf Zielgerade

Breiter, ebener und besser entwässert: Eine Rundumkur spendiert der Landkreis Neustadt der 1,3 Kilometer langen Kreisstraße NEW 24 zwischen Pressath und Wollau.

Eine Abordnung der Freien Wähler im Kreis Neustadt machte sich ein Bild von den Bauarbeiten auf der Kreisstraße Pressath-Wollau. Von links: Kreisrat Karl Lorenz, Baudirektor Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt, Vizekreisvorsitzender und Landtagskandidat Karl Meier, Kreisrat Hans Bscherer, Kreisrat Thomas Schopf, Landtagskandidat Thomas Riedl. bjp
Eine Abordnung der Freien Wähler im Kreis Neustadt machte sich ein Bild von den Bauarbeiten auf der Kreisstraße Pressath-Wollau. Von links: Kreisrat Karl Lorenz, Baudirektor Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt, Vizekreisvorsitzender und Landtagskandidat Karl Meier, Kreisrat Hans Bscherer, Kreisrat Thomas Schopf, Landtagskandidat Thomas Riedl.

(bjp) Seit 3. April wird gebaut, im Oktober soll das symbolische rote Band zur Wiedereröffnung durchschnitten werden. Bei einem Ortstermin überzeugte sich eine Abordnung der Freien Wähler (FW) im Landkreis Neustadt/WN, dass die Straßenbauarbeiten planmäßig Kurs auf die Zielmarke halten. Fast 1,5 Millionen Euro flössen in den bestandsorientierten, also weitestgehend der bisherigen Trasse folgenden Ausbau von 4,5 auf 6 Meter Fahrbahnbreite, informierte Baudirektor Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach den stellvertretenden FW-Kreisvorsitzenden Karl Meier und seine Parteifreunde.

Dies solle gewährleisten, dass die Straße den Anforderungen eines wachsenden Verkehrsaufkommens mit immer größeren land- und forstwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen, Last- und Personenkraftwagen genüge. Ein von der Stadt Pressath getragener Kostenanteil von 270 000 Euro betreffe die Erneuerung der Wasserleitung von Pressath nach Wollau und die Verlegung eines Leerrohrs für weitere Fernmeldenetzmodernisierungen. Besonders erwähnte der Baudirektor, dass der Straßenabschnitt erstmals eine geregelte und einheitliche Entwässerung erhalte. Hierfür würden zwei Regenrückhaltebecken neu gebaut.

Rund 10 000 Kubikmeter Erdreich seien bewegt worden und müssten nun auf etwaige umweltbelastende Substanzen geprüft werden, ehe über die weitere Verwendung oder Entsorgung entschieden werde, merkte Kederer noch an. Die FW-Kreisräte Hans Bscherer, Karl Lorenz, Karl Meier und Thomas Schopf sowie der Eschenbacher Stadtrat Thomas Riedl, der ebenso wie Meier um ein Landtagsmandat kandidiert, erkundigten sich außerdem über anstehende Straßenbauvorhaben. Baudirektor Gerhard Kederer ließ wissen, dass für Frühjahr 2019 der Bau eines Kreisverkehrs beim Tor 6 des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr geplant sei. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Herbst ausgeschrieben werden.

 
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