03.02.2020 - 10:44 Uhr
PressathOberpfalz

Tolle Maskierungen beim Weiberfasching des Pressather Frauenbundes

Die Veranstaltung hieß zwar "Weiberfasching", bedeutete aber nicht, dass Männern der Zutritt im Pressather Pfarrsaal verwehrt wurde. Ganz im Gegenteil.

Allerlei Getier belagert die Tanzfläche beim Pressather Weiberfasching. Da fällt es der Jury nicht leicht, eine Wertung vorzunehmen. Platz drei geht schließlich an die "Mäuse", denen die "Schnecken" als Zweite folgen. Sieger wird die originell kostümierte Raupe, aus der dann die Schmetterlinge schlüpfen.
von Martin GraserProfil

Teamsprecherin Christine Pfeiffer freute sich über die vielen Besucher und begrüßte die „Maschkerer“, unter ihnen auch die Bürgermeisterkandidaten Max Schwärzer und Bernhard Stangl. Mit großem Applaus wurden die feschen Damen und Herren des Pressather Faschingsvereins, des Prinzenpaares sowie des Elferrats begrüßt. Beim fetzigen Showtanz der elegant gekleideten Gardedamen im Stil der 1920er Jahre bebte der Saal. Im Anschluss verlieh der Faschingsprinz noch die obligatorischen Orden, und zwar an Kurt Maurer, Manfred Lukas, Uli Weigl und Erwin Deglmann.

Wie immer sorgte auch der Frauenbund mit einem Beitrag für Erheiterung, diesmal mit einem wunderbar einstudierten „Wasserballett“: Beim Synchronschwimmen in einem imaginären Schwimmbecken hatten Christine Pfeiffer, Cilla Helm, Rita Lukas, Claudia Melchner, Rosa Deglmann, Tanja Maurer und Alica Deglmann die Lacher auf ihrer Seite. Mal zeigten hinter dem gespannten blauen Tuch nur die nackten Füße nach oben, dann wiederum Kopf und Arme. Brenzlig wurde es, als die Flosse eines weißen Hais auftauchte. Aber die Gefahr war rasch gebannt. Im Badekleid verharrten die Schwimmerinnen, bevor sie wie zu einem Blütenkelch aufsprangen. Fazit: Die Damen des Frauenbundes zeigten in perfekter Inszenierung, was in ihnen steckt.

Männerballett entwickeln sich vermehrt in Richtung Schautanz, die den Gardetänzen in nichts nachstehen. So auch beim Weiberfasching. Mit ihrer Tanzeinlage unternahmen die Herren eine Zeitreise in die letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. So glich die Ballettvorführung einem Auszug des damaligen Kinder- und Jugendfernsehprogramm mit Szenen aus „Biene Maja“, „Donald Duck“, „Bibi und Tina“, „Heidi“, „Wickie und die starken Männer“ und natürlich auch aus „Harry Potter“.

Gegen halb zwölf war es dann Zeit für die Maskenprämierung. Hierzu berief Pfeiffer die Bürgermeisterkandidaten Max Schwärzer und Bernhard Stangl sowie Charlotte Hautmann in die Jury. Nach der Beratung gaben sie ihre Entscheidung bekannt: Den dritten Platz ergatterten die „Mäuse“, gefolgt von den „Schnecken“. Die originell kostümierte Raupe, aus der schließlich mehrere Schmetterlinge „schlüpften“ und auf der Tanzfläche flatterten, landeten auf Platz eins. Schließlich folgte noch die alljährliche Auszeichnung „schönster Mann im Weiberg’wand“. Sie ging an Reinhard Dörner.

Danach war aber noch lange nicht Schluss. Bis weit nach Mitternacht wurde getanzt und auch in der Bar gefeiert. Der Weiberfasching des Frauenbundes Pressath war eine rundum gelungene Veranstaltung mit toller Unterhaltung und mit „närrisch-guter“ Stimmung, zu der insbesondere auch Jürgen und Roman von „Top Secret“ beitrugen.

Beim "Wasserballett" haben Christine Pfeiffer, Cilla Helm, Rita Lukas, Claudia Melchner, Rosa Deglmann, Tanja Maurer und Alica Deglmann die Lacher auf ihrer Seite. Mal zeigen sie Synchronschwimmen, mal zeigen hinter dem blauen Tuch nur die nackten Füße hervor, dann wiederum Kopf und Arme.
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