Am Donnerstagnachmittag gegen 14.30 Uhr befuhr ein 41-jähriger Tscheche mit seinen zwei Begleitern die B 470 von Eschenbach kommend und wollte an der Anschlussstelle Pressath auf die B 299 abbiegen. Dabei geriet der Dacia auf den Grünstreifen und fuhr ein Verkehrszeichen an. Der Fahrer, der laut Polizei unter Alkoholeinfluss stand, setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Zeugen beobachteten schließlich die drei Männer, die sich in der Bahnhofstraße Teile der Stoßstange entledigten und riefen die Polizei. Es könnte sein, dass die demolierte Stoßstange herunterhing und auf dem Asphalt schliff, vermutet Werner Stopfer, Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Eschenbach, den Grund für das Handeln der Drei.
Die Fahrt der Männer ging dann zunächst Richtung Einkaufzentrum PEZ weiter, wo sie aber wieder umkehrten und zurück Richtung Innenstadt fuhren. Kurz nach dem Bahnübergang in der Bachstraße konnte der Dacia aufgrund des massiven Schadens (circa 3000 Euro) nicht mehr weiterfahren und so ließen die drei Tschechen das Auto einfach mitten auf der Straße stehen und flüchteten zum Bahnhof.
Zeugen hatten dort beobachtet, wie drei Personen, auf die die Beschreibung der Polizei passte, in den Zug in Richtung Bayreuth stiegen. Mehrere Streifen, auch aus dem Landkreis Bayreuth und aus Kemnath, waren daraufhin unterwegs und so konnten die Flüchtigen noch am Bahnhof in Kirchenlaibach vorläufig festgenommen werden. Warum sie flüchteten, ist noch nicht klar. Das abgestellte Auto musste abgeschleppt werden, die Feuerwehr Pressath kümmerte sich um die auslaufenden Betriebsstoffe und regelte den Feierabendverkehr. Der Fahrer muss sich mindestens wegen Trunkenheit am Steuer vor der Staatsanwaltschaft Weiden verantworten.














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