22.09.2019 - 10:21 Uhr
PressathOberpfalz

Verein gut aufgestellt

Die Jahreshauptversammlung des TSV Pressath gibt Anlass, optimistisch in die Zukunft zu Blicken. Nicht nur auf sportlicher Ebene.

Der Vorstand des TSV Pressath wird in der Jahreshauptversammlung wieder einstimmig gewählt. Im Bild sind (von links) Schriftführer Josef Bösl, Ehrenamtsbeauftragter Franz Ficker, Leiter des Bauausschusses Wunibald Heinl, Kassenverwalter Reiner Sirtl, stellvertretende Vorsitzende Gerlinde Reichl, Vorsitzender Josef Sirtl und Bürgermeister Werner Walberer.
von Autor ISProfil

Auch der gesellschaftliche Bereich stimmt die Mitglieder positiv. Die Vereinsmitglieder honorieren zudem die Arbeit des Vorstands, was auch der gute Besuch der Jahreshauptversammlung im Sportzentrum bewies. Bei der Neuwahl wurde zudem allen bisherigen Vorstandsmitgliedern einstimmig das Vertrauen ausgesprochen.

Eröffnet wurde die Zusammenkunft von Josef Sirtl, der sich besonders über den Besuch der drei Pressather Bürgermeister Werner Walberer, Max Schwärzer und Wolfgang Graser freute. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder Franz Gmehling, Margot Götz und Alfons Walberer ging der Vorsitzende auf das Vereinsgeschehen in den vergangenen zwölf Monaten ein. Ein gravierendes Ereignis war die Kündigung des Pachtvertrages mit der Sportheimpächterin zum 30. Juni. Als erfreulich bezeichnete er, dass mit Lisa Klimek sofort eine Nachfolgerin gefunden werden konnte. Schon in den ersten Wochen habe sich gezeigt, dass das Publikum die Gastwirtschaft wieder annehme. Als Pressatherin habe die neue Pächterin „nur Heimspiele“, meinte er.

Ausführlich ging Sirtl auf eine außerordentliche Ehrung ein, die der TSV vom Bayerischen Fußball Verband erhalten hat. Als erster Verein im ehemaligen Fußballkreis Weiden wurde der TSV für „15 Jahre hervorragende Vereinsarbeit“ ausgezeichnet. In diesem Zusammenhang sprach Sirtl dem Ehrenamts-Beauftragen des Vereins, Franz Ficker, seinen Dank und seine Anerkennung aus. Von 40 möglichen Punkten in einer Werteskala habe man 37 erreicht, was dem Spielleiter bei der Urkundenübergabe von beispielhafter und hervorragender Vereinsarbeit sprechen ließ. Sirtl bedankte sich bei allen, die dazu beitrugen, dieses hohe Ziel zu erreichen.

Kurz ging der Vorsitzende dann auch auf die Auflösung der Jugendfördergemeinschaft Haidenaabtal ein. Diese Gemeinschaft setzte sich aus den Jugendabteilungen des TSV Pressath, der SV Grafenwöhr, des FC Dießfurt und des SC Schwarzenbach zusammen.

Als Grund für die Auflösung nannte Sirtl den Trainer- und Betreuermangel. Nachfolger sei jetzt die Spielgemeinschaft der der Vereine aus Pressath, Grafenwöhr und Dießfurt.

Die A-Jugend der Spielgemeinschaft nennt sich jetzt SG Grafenwöhr und trainiert und spielt in Pressath. Die B-Jugend heißt SG TSV Pressath und trainiert bzw. spielt Grafenwöhr, die C-Jugend heißt SG Grafenwöhr und spielt sowie trainiert in Grafenwöhr.

Einen Dank richtete Sirtl an alle, die für den guten Zustand der Sportanlagen an der Wollauer Straße verantwortlich sind, ganz egal ob es die Fußballplätze oder die Tennisanlage sind. Namentlich nannte er Toni Kaufmann, Heinz Schupfner, Harald Wöhrl und Ludwig Gradl.

Kurz ging er auch auf noch anstehende Arbeiten im Bereich der Sportanlage ein. So müssten die Fenster im Sportheim erneuert und die beiden Umkleidekabinen renoviert werden. Wünschenswert der Einbau einer Dusche für die Heimmannschaft. „Aber zur Zeit lassen es die finanziellen Verhältnisse nicht zu, das alles zu verwirklichen“, bedauerte der Vorsitzende.

Der TSV hat momentan 654 Mitglieder, gab der Vorsitzende bekannt. Auf die Altersstruktur eingehend nannte er 21 Personen bis 6 Jahre, Schüler zwischen 7 und 14 Jahre (106 Mitglieder), Jugendliche zwischen 15 und 18 (51), Erwachsene zwischen 19 und 27 Jahren (88), zwischen 28- und 41-Jährige (93), 42 bis 61 Jahre 134 Mitglieder und über 62-Jährige (161). Ziel sei es, in den nächsten Jahren die 700-Mitglieder-Marke zu erreichen. Trotz eines Minusbetrages in der Abrechnung für das Jahr 2018 bezeichnete Kassenverwalter Rainer Sirtl die Finanzlage des TSV als gefestigt und geordnet. Vor allem die Bandenwerbung und die Hilfe Sponsoren habe sich positiv ausgewirkt, meinte der Schatzmeister .Seine Zahlen wurden durch die Kassenprüfer Jochen Sertl und Martin Schmidt bestätigt, die dann auch gleich die Entlastung der Vorstands vornahmen.

Info:

Ergebnisse der Neuwahlen

In Windeseile ging die von Bürgermeister Werner Walberer geleitete Neuwahl des Vorstands über die Bühne. Die Vereinsführung setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender ist Josef Sirtl, zweiter Vorsitzende Gerlinde Reichl, Schatzmeister Reiner Sirtl und Schriftführer Josef Bösl. Kassenprüfer sind Joachim Sertl und Martin Schmidt sowie Platzkassier Josef Weigl, Die Sparte Fußball wird von Alexander Bauer und Christoph Ackermann geleitet, der Jugendfußballabteilung steht Uwe Hautmann vor. Spartenleiter Tischtennis ist Benjamin Stark, der von Johanna Mohr vertreten wird. Jugendleiter bleibt Marvin Schauder. Der Sparte Tennis stehen Ludwig Gradl und Norbert Böhm vor. Anita Floth ist weiterhin Leiterin der Sparte Fitness, Stellvertreterin ist Irene Emmerich. Wolfgang Graser bleibt „Chef“ der Abteilung Nordic Walking und neue Vertreterin ist Birgit Weinhold.

Dem Bauausschuss des TSV Pressath steht Wunibald Heinl vor, der von Josef Sirtl, Gerlinde Reichl, Reiner Sirtl, und Josef Bösl sowie von Reinhard Reindl, Heinz Schupfner, Harald Wöhrl, Otto Löb, Ludwig Gradl, Anton Winhöfer, Jan Malek und Toni Kaufmann unterstützt wird. Ehrenamtsbeauftragter des TSV Pressath ist weiterhin Franz Ficker und die Mitgliederverwaltung obliegt Stefan Plößner. Für den Werbeausschuss arbeiten Uwe Hautmann und Stefan Dippl.

Bürgermeister Walberer dankte für die Arbeit des Vorstand. „Es geht wieder aufwärts beim TSV“, freute er sich und er wünschte sich zum Abschluss der Fußballsaison im kommenden Jahr eine Meisterschaftsfeier. (is)

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