23.11.2018 - 11:43 Uhr
PressathOberpfalz

Viel für Senioren geleistet

Die Belange der älteren Generation liegt Pressath am Herzen. Der Seniorenbeauftragte der Stadt sieht dennoch Handlungsbedarf.

Vertreter verschiedener Vereine und Organisationen setzen sich zusammen, um Ideen zu sammeln, wie Pressather Senioren das Leben leichter gemacht werden kann.
von Autor ISProfil

So wurde in der vergangenen Zusammenkunft im Dostlerhaus auf verschiedene Aspekte der Altenbetreuung hingewiesen. "Die bewährten Formen der Seniorenarbeit müssen durch neue ergänzt werden," betonte Butscher in dem Treffen, an dem auch Bürgermeister Werner Walberer teilnahm,

Vereine und Organisationen treffen sich deshalb in unregelmäßigen Abständen, um sich mit den Bedürfnissen älterer Menschen zu befassen. Auch über Probleme, die mit zunehmendem Alter auftauchen, wird gesprochen. Seniorenbeauftragter Butscher freute sich deshalb, dass siesmal auch Vertreter der örtlichen Pflegedienste, des Bayerischen Roten Kreuzes, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), des Altenwerkes der Pfarrei St. Georg, des Altenheimes St. Josef und des VdK gekommen waren.

Butscher ging zunächst auf die Bevölkerungsstruktur der Stadt ein. So seien rund 29 Prozent der Einwohner über 60 Jahre und rund 25 Prozent über 65 Jahre alt. Die Zahl der über 80-jährigen Bürger bezifferte er auf 6 Prozent, wogegen nur 18 Prozent unter 20 Jahre alt sind.

Erfreulich sei laut dem Seniorenbeauftragten, dass Senioren der heutzutage noch aktiver und mobiler seien als in früheren Zeiten. "90 Prozent dieses Personenkreises wünscht sich, möglichst lange in den eigenen vier Wänden verbringen zu können", betonte Butscher. Er sieht in diesem Zusammenhang die Stadt Pressath auf einem guten Weg. Die Gemeinschaft "Generationen Hand in Hand" (GeHiH) leiste dabei sehr gute Arbeit und auch die von Kirchen ins Leben gerufene Nachbarschaftshilfe unterstütze Senioren vorbildlich.

Butscher lobte in diesem Zusammenhang auch die Stadt. Sie bemüht sich so gut es geht um Barrierefreiheit in Pressath. Als Beispiel nannte er in diesem Zusammenhang den ebenerdigen Zugang zum Rathaus und im Haus der Vereine. Bürgermeister Walberer erwähnte dabei auch den Neubau des Generationen-Spielplatzes am Haus der Vereine sowie den seniorengerechten Umbau am Gehsteig. "Wir haben dafür viel Geld in die Hand genommen. Aber das ist gut angelegtes Geld, sowohl für Senioren wie auch für Kinder", betonte er.

Butscher ging zudem auf private Initiativen im Bezug auf die Barrierefreiheit ein. So sei auf seine Anregung hin ein Handlauf im Eingangsbereich der Eisdiele im früheren Norma-Gebäude installiert worden. Auch beim Neubau des Ärztehauses und der Apotheke in der Pfarrer-Bock-Straße haben die Bauherren auf Barrierefreiheit geachtet, lobte Butscher.

In der anschließenden Diskussion wurde erneut der Zugang von der Hauptstraße zum Altenheim und zur Stadtpfarrkirche angesprochen. Vor allem Bürger, die auf einen Rollator angewiesen sind, bewerteten den Zustand des Pflasters als kritisch. "Das Ziel der Arbeit mit und an alten Menschen ist es, ein würdiges und Altwerden zu ermöglichen", lautete das Resümee des Seniorenbeauftragten.

Für Senioren viel geleistet.

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