20.04.2020 - 13:51 Uhr
PressathOberpfalz

Wiedereröffnung gut organisiert

Der Pressather Obi-Markt war auf die Wiedereröffnung gut vorbereitet. Auch, weil während der angeordneten Schließung die Menschen beliefert werden durften. Marktleiterin Alexandra Lehnert achtet auf den Schutz von Kunden und Mitarbeitern.

Geduldig warten die Kunden vor dem Pressather Obi auf Einlass und einen Einkaufswagen. Nachdem der Baumarkt wegen des Coronavirus vorübergehend geschlossen werden musste, dürfen die Menschen dort endlich wieder einkaufen.
von Stefan NeidlProfil

Nach den wochenlangen, strengen Auflagen wegen des Coronavirus gibt es in Bayern nun erste Lockerungen. Baumärkte und Gartenzentren dürfen wieder öffnen. So auch der Obi-Baumarkt in Pressath. Marktleiterin Alexandra Lehnert ist froh über die Maßnahme: "Wir haben Samstag die Wiedereröffnung organisiert. Jeder unserer 40 Mitarbeiter war motiviert und wollte mitarbeiten."

Der Markt öffnete am Montagmorgen um 8.30 Uhr – um 8 Uhr waren schon die ersten Kunden da und standen Schlange. Um die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände einzuhalten, wurden Kunden nur mit Einkaufswagen eingelassen. "Wir haben 50 Wägen und lassen genau so viele Menschen in unseren Markt, auch wenn auf unsere 7000 Quadratmeter mehr dürften", informierte Lehnert.

Obi stellte seinen Märkten Gesichtsmasken zur Verfügung, dazu verwendeten die Arbeiter selbstgenähte. Im Markt wird auf die Abstandsregeln geachtet und an allen Kassen sind Plexiglasscheiben. Die angeordneten und selbst getroffenen Maßnahmen hält Lehnert für richtig, schon allein wegen des Schutzes ihrer Mitarbeiter.

Mit Transport Carts wurde ein Pfad zum Eingang Pressather Obi gebildet, sollte der Andrang bei der Eröffnung größer werden. An der Tür schoben dann Mitarbeiter die Wägen den Kunden zu. So war der Einlass gut organisiert und der kam eher in Wellen. "Mal reichte die Schlange den ganzen Eingangspfad entlang, mal war dieser leer", berichtete Lehnert.

Lehnert lobte die Kunden: "Alle waren ruhig und geduldig. Man merkte, dass sich jeder auf den Einkauf freute." Die Tage vor der Schließung des Baumarkts sei extremer gewesen. Sie glaubt, dass die Leute froh seien, zu Hause wieder etwas machen und sich direkt vor Ort umschauen zu können. Durch den angebotenen Lieferservice waren die Leute ohnehin versorgt: "Wir hatten einen Transporter und einen Lastwagen. Diese waren sehr gut ausgelastet." Während der Schließung arbeitete die komplette Belegschaft im zwei-Schicht-Betrieb. Kurzarbeit meldete Obi nicht an.

Dennoch war der erste Vormittag der Lockerung überaus erfolgreich. "Es war ungefähr doppelt so viel los als an einem normalen Morgen. Wir hatten mehr Kunden und die Wägen waren alle voll", erklärte die Marktleiterin.

Geduldig warten die Kunden auf Einlass und einen Einkaufswagen. Dieser soll für die Einhaltung eines Abstandes sorgen und die Anzahl an Menschen im Markt limitieren.

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.