Die Hiaslbauernstubn war am Rosenmontag gut gefüllt mit Besuchern und Kulturhungrigen nach Live-Musik sowie Poesie. Unter dem Motto "D' Sunna scheint in Itsollreith!" präsentierten Hubert Treml und Klaus Kuran eine heitere Songparade. Im Dialekt erzählten Tremls Lieder von der Liebe zur Oberpfalz und dem, was es dort so gibt, an Kirwakuchen, as Erdmeermamalad, Spoatzn, Erdepflsuppn.
Trotz aller regionaler Besonderheiten und Bezeichnungen musste er da nicht viel erklären, wie etwa bei seinen Auftritten in Franken. Nach seiner Reise vom Hammerweg nach Pfaffareith machte er auch in Pichersreith am Stoadrad´l, einer „Liegenschaft am Rande des Dorfes“ Halt. Mit einem Augenzwinkern fragte er nach dem Pichersreither Hund im Wappen. Die Redensart „der Hund is g'freckt“ stimmt sicher nicht zur Kirwa, die man in Puchersreuth ausgiebig feiert.
Die Frage, ob dieses Itsollright, wo d´Sunna scheint, auch in der Gemeinde Pichersreith liegt, wurde aber nicht weiter geklärt. Das Publikum musste immer wieder kräftig mitsingen, etwa beim Lehrerlied, wo unterschiedliche Berufe ein bisschen auf die Schippe genommen wurden. Der Künstler gab den musikalischen Rat, Chancen zu nutzen und nicht zu vertun, wie etwa der Hutzenbauern-Girgl „Hinter´m Stodltoatierl“. „Der Rest von meim Leben“ motivierte, jeden Moment bewusst zu leben.
Im zweiten Teil des Konzerts ging es bei den Weidner Stoadtmusikanten auch um den Zusammenhalt in der Gesellschaft. In einer Zugabe riet er den Zuhörern, nicht nur zu sehen, was nicht passt, sondern alle die „Engel“ um sie herum im Blick zu behalten. Ein gutes Gefühl gab auch der alte Apfelkuchen-Hit „Döi Nacht gheart uns“. Kuran begleitete Treml am Cajon, mit Percussion und einmal an der Gitarre. Das Thekenteam versorgte Das Publikum mit Getränken und Kleinigkeiten aus der Küche.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.