21.06.2019 - 11:42 Uhr
PüchersreuthOberpfalz

Räte stimmen Ostbayernring zu

Püchersreuth ist betroffen vom geplanten Verlauf des Ostbayernrings. Der Gemeinderat stimmt den Planungen zu, hat jedoch viele Bedenken. Auch hat die Gemeinde einige Bauarbeiten zu meistern.

Die Betonarbeiten in der Kläranlage Püchersreuth haben begonnen und machen Fortschritte.
von Redaktion ONETZProfil

Das Planfeststellungsverfahren zum geplanten Ostbayernring liegt öffentlich aus. Der Ersatzneubau des Ostbayernrings verläuft entlang der rund 185 Kilometer langen bereits bestehenden Stromtrasse, die von Redwitz in Oberfranken über Mechlenreuth und Etzenricht bis nach Schwandorf in der Oberpfalz führt. Vorhabenträger ist die Firma Tennet.

  • Da die Gemeinde Püchersreuth betroffen ist, legte die Gemeinde in ihrer Stellungnahme wesentliche Punkte fest:
  • keine unnötigen Eingriffe in die Landschaft und Natur
  • Verwendung von schlanken Masten
  • Anpassung der Masthöhen
  • bedarfsgerechte Masten
  • keine Vorratsplanung
  • Dokumentierung und Beweissicherung der benötigten Infrastruktur
  • Einhaltung der Gewichtsgrenzen
  • Sicherungsmaßnahmen durchführen
  • Wiederherstellung beschädigter Wege und Straßen
  • enger Dialog mit Gemeinde und Grundstückseigentümern
  • Beachtung von wasserführenden Einrichtungen, Entwässerungsgräben und Drainagen
  • Der Gemeinderat stimmt der bestehenden Planung unter Berücksichtigung der gesammelten Bedenken zu.

Weiterhin gab es eine Eilentscheidung zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage und Errichtung eines Nebengebäudes im Wurzer Ringweg 7. Das bereits vor zwei Monaten vom Gemeinderat behandelte Bauvorhaben war erneut Tagungspunkt. Da bei diesem Bauvorhaben die Stützmauer zur Terrassierung 60 cm höher ist, war eine Befreiung vom gültigen Bebauungsplan notwendig.

Die zweite Eilentscheidung der abendlichen Tagung war ebenfalls ein Bauvorhaben. Die Aufteilung eines Wohnhauses in Pfaffenreuth 6, in zwei Wohnungen. Die Eilentscheidung wurde zeitnah vom Bürgermeister getroffen, um den jungen Familien die Möglichkeit - begrenzt zur Verfügung stehende Fördergelder zum Erwerb von Wohneigentum zu ermöglichen.

Das dritte Bauvorhaben in der Gemeinde braucht keinen Eilantrag. Die Gemeinde erteilt das gemeindliche Einvernehmen zur Errichtung eines Geräteschuppens in Ilsenbach 70. Der Baukörper passt sich bestens in den vorhanden Bautenstand ein und der Antragsteller hat die notwendigen Unterlagen vorgelegt.

Umfangreiche Informationen über unterschiedliche Aktionen im Gemeindegebiet gab Bürgermeister Rudolf Schopper bekannt. Der Leitungsbau zur Freigefälleleitung hat begonnen. Die B 15 und die Gemeindeverbindungsstraße Ernsthof und Wurz wurde bereits gequert. In der nächsten Woche wird mit einem "Pfluggerät" eine lange Strecke dieser Leitung unter der Erde verlegt.

Die Betonarbeiten in der Kläranlage Püchersreuth haben begonnen und machen Fortschritte.

Der Umbau im Gemeindehaus Wurz beginnt am 15. Juli. Nutzer des Gemeindehauses werden aufgefordert die Räume nach Absprache mit der Gemeinde zu räumen.

Die Mulcharbeiten im Gemeindegebiet beginnen in den nächsten Tagen. Nebenstrecken werden nur begrenzt im Sinne des Artenschutzes gemulcht. Der Humus für die B-Platz Sanierung wurde geliefert und die Arbeiten können fortgesetzt werden.

In der kommenden Woche werden die Herstellungsbeitragsbescheide für die Entwässerungseinrichtung an die betroffenen Grundstücks- und Hausbesitzer versendet. Vorab wird etwa ein Drittel erhoben, weitere Zahlungen sind je nach Bauverlauf fällig.

Der Leitungsbau Freigefälleleitung hat begonnen, bald ist die Verbindung der Kläranlage Püchersreuth und Wurz erstellt.
Nächste Woche wird mit einem "Spezialpfluggerät" eine lange Strecke der Freigefälleleitung unter der Erde verlegt.
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