21.11.2019 - 14:39 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Bunte Kindersachen für die "KoKi"

Regelmäßig trifft sich die Nachbarschaftshilfe, um im Feuerwehrhaus mitgebrachte Wollknäuel, Häkel- und Stricknadeln auszupacken. Die Ergebnisse wurden vor wenigen Tagen vorgestellt und an eine gemeinnützige Einrichtung verschenkt.

Christine Bockisch, Christine Gärtner und Uschi Malzer (stehend von links) sind bei der Versammlung der Nachbarschaftshilfe. Der Einladung folgte auch Zweite Bürgermeisterin Gabi Hawranek (sitzend links), um die Strick- und Häkelsachen im Namen der Nachbarschaftshilfe an Marianne Fütterer (sitzend, Zweite von links) zu übergeben.
von Werner RoblProfil

Gegründet wurde die Nachbarschaftshilfe mit ihrem vielfältigen Angebot vor gut sechs Jahren. "Unterstützt werden wir von der Gemeinde Pullenreuth und dem örtlichen BRK", erzählte Christine Gärtner.

Nicht vergessen wollte die Sprecherin auch den "guten Partner" Feuerwehr, die den Raum dafür zur Verfügung stellt. Bei den Treffen, bei Spielen, Kaffee und Kuchen rückt auch die Geselligkeit in den Mittelpunkt.

Lösungen suchen

Bis zu 20 Frauen treffen sich an jedem dritten Montag im Monat, um an der Dorfstraße zu plaudern und nebenbei Kleinkindersachen anzufertigen Das ganze Jahr über wurden die bunten Stücke gesammelt, um sie jetzt an das "Netzwerk frühe Kindheit", beziehungsweise an die Vertreterin aus dem Landratsamt, Marianne Fütterer, zu übergeben. Mit Pia Kürschner betreut sie dort die Koordinierungsstelle (KoKi), um jungen Eltern Unterstützung anzubieten. "Unsere Aufgabe ist es, nach Lösungen zu suchen, damit aus den Sorgen der Familien und Alleinerziehenden keine Probleme werden", erklärte sie beim Treffen, zu dem sie die Nachbarschaftshilfe eingeladen hatte.

Als wertvolle Bindeglieder und Multiplikatoren bezeichnete Fütterer die kommunalen Familienbeauftragten. Zuständig für Pullenreuth ist die Familienbeauftragte Andrea König. Fütterer ergänzte: "Wir wollen Hemmschwellen abbauen und die Ängste nehmen."

Hilfesuchende Eltern können sich direkt an die KoKi wenden. Möglich, so verdeutlichte Fütterer, sei aber auch der Kontakt zu den Beauftragten vor Ort.

"Das schaut ja wie ein Gabentisch aus", freute sich der Gast über die vielen Stricksachen, die in vielerlei Form für die "Willkommenstäschchen" bestimmt sind, um sie - gut gefüllt - an junge Eltern sowie an Neugeborene zu verteilen. "Da strickt der ganze Landkreis", stellte sie fest. "Die Arbeiten sind ein Zeichen der Wertschätzung", zog Fütterer eine Bilanz der Unterstützung aus den Gemeinden. Den Inhalt der Willkommensgeschenke ergänzt auch die beliebte "Dinkelmaus", die als Wärmekissen, oder auf eine niedere Temperatur gebracht, auch als Kühlkissen wirkt.

Neuzugänge willkommen

Die Beigabe aus Stoff und Getreide wird in Ebnath gestaltet. "Das Informationsmaterial und die Geschenke werden gerne angenommen", fuhr die KoKi-Vertreterin fort. "Unser Beitrag und Frau Fütterers Begeisterung sind ein Ansporn, weiterzumachen", ergänzte die Sprecherin der Pullenreuther Nachbarschaftshilfe, Christine Gärtner.

"Wir freuen uns über jeden Neuzugang", erklärte die Pullenreutherin im Gespräch mit Oberpfalz-Medien.

Info:

Termine

Der Häkel-, Strick- und Spielenachmittag der Selbsthilfegruppe (unterstützt von der Trägergemeinschaft Gemeinde und BRK) ist an jedem dritten Montag im Monat. Kaffee und Kuchen werden gegen eine freiwillige Spende angeboten. Mit dem "Gedächtnistraining" in der Lochauer Bergschänke wendet sich der aktive Kreis (an jedem ersten Montag im Monat) speziell an den Senioren. Geleitet wird das Angebot von Daniela Thoma. Als einen Höhepunkt im Jahr bezeichnete Christine Gärtner die bevorstehende Adventsfeier am Sonntag, 8. Dezember, im Gutshof Dechantsees. "Mit besinnlichen Liedern wollen wir auf die vorweihnachtliche Zeit einstimmen", verwies die Sprecherin auf die öffentliche Veranstaltung ab 17 Uhr, bei der man ein "ganz besonderes Adventsfenster" öffnen will. Musikalisch umrahmt wird die Feier, die im festlich geschmückten Wey-Anwesen stattfindet, von den Kaibitzer Jagdhornbläsern.

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