14.04.2019 - 13:51 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Freude über "Aufwind" in der Kirche

Einen feierlichen Jugendgottesdienst zelebrierte Pfarrer Josef Waleszczuk mit zahlreichen Gläubigen der Pfarrei Pullenreuth am Misereorsonntag. Anschließend lud der Pfarrgemeinderat ins Schützenhaus zum Fastenessen ein.

Der Pfarrgemeinderat Pullenreuth servierte Fisch beim Fastenessen.
von Autor TWGProfil
Der Pfarrgemeinderat Pullenreuth hatte die Tische österlich dekoriert.

Einen feierlichen Jugendgottesdienst zelebrierte Pfarrer Josef Waleszczuk mit zahlreichen Gläubigen der Pfarrei am Misereorsonntag. Anschließend lud der Pfarrgemeinderat ins Schützenhaus zum Fastenessen ein. Durch den beeindruckenden Gesang der Gruppe "Aufwind" aus Ebnath, die den Jugendgottesdienst mit dem Lied "Beginne du all meine Tage" eröffneten, wurde dem Gottesdienst ein besonders feierlicher Rahmen verliehen. Auch die Firmkinder steuerten mit passenden Texten zum diesjährigen Thema "Mach was draus: Sei Zukunft" einen Beitraag zum Gelingen bei.

Nach dem Eingangslied lasen die Firmlinge die Einleitung zur Fastenaktion vor. Auch die erste und zweite Lesung sowie die Fürbitten übernahmen die Jugendlichen. Die Firmlinge beteten auch für die jungen Menschen, die in der heutigen Zeit mit zunehmenden Gewaltaktionen, Fake News und Vereinfachungen im öffentlichen Leben umgehen müssen. Pfarrer Waleszczuk ging in seiner Predigt auf das Evangelium nach Johannes ein, in dem eine Ehebrecherin gesteinigt werden soll. Der Geistliche verglich die Aussage Jesu "Wer von Euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie" mit der heutigen Zeit, in der leider auch das "Steinewerfen" aktuell sei. Worte seien oft schlimmer als körperliche Wunden, meinte der Geistliche. "Diese heilen schneller als die Verletzungen, die Worte anrichten können", sagte der Pfarrer, "Die Fastenzeit solle eine Aufforderung sein, sich zu besinnen, umzukehren und zu verzeihen."

Mit den rhythmischen Liedern "Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich, still und leise" und "Frieden wünsch ich dir" überzeugten die Sänger und Sängerinnen der Gruppe "Aufwind" aufs Neue. Auch die Firmlinge imponierten mit der Meditation zum aktuellen Thema des katholischen Entwicklungshilfswerk. Zum Abschluss sagten sie: "Ich vertraue: Wir machen was draus! Du und ich und wir alle, Gott. Gemeinsam sind wir die Zukunft".

Zum Schluss des Gottesdienstes, bedankte sich Pfarrer Waleszczuk bei allen Mitwirkenden und lud zum traditionellen Fastenessen ins Schützenhaus ein. Der Pfarrgemeinderat hatte die Tische mit österlicher Deko geschmückt und Bratheringe, verschiedene Quarkspeisen, marinierte Heringe und heiße Kartoffeln vorbereitet.

Pfarrgemeinderatssprecherin Irene Ritter begrüßte rund 70 Gäste zum Fastenessen. Sie dankte dem Schützenverein Pullenreuth für die unentgeltliche Überlassung des Schützenhauses sowie Andreas Michl und Gerhard Würstl fürs Ausschenken. Außerdem galt ihr Dank der Familie Übelmesser für die gespendeten Erdäpfel, der Familie Seebauer und der Familie Hostalka für die Tischgestecke, welche die Anwesenden mit nach Hause nehmen durften. Irene Ritter bat um eine Spende zugunsten des Misereorhilfswerk, das in diesem Jahr den Blick vor allem auf die jungen Menschen in den weniger entwickelten Ländern lenkt.

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