Seit über dreihundert Jahren steht die Klausenkirche „Zum Heiligen Kreuz“ an der Staatsstraße 2177 zwischen Kemnath und Waldershof auf einer kleinen Anhöhe bei Pullenreuth. Das Caravaca-Kreuz auf dem Dach der kleinen Wallfahrtskirche ist im weiten Umfeld der Oberpfalz etwas Besonderes und verspricht Schutz vor Unwetter, Bösem und schlimmen Krankheiten.
Traditionell wird in diesem Gotteshaus schon über die Jahrhunderte hinweg das Fest der Kreuzerhöhung mit den Gläubigen gefeiert – so auch am vergangenen Sonntag. Gottesdienstbesucher aus Nah und Fern feierten mit Pfarrer Julius Johnrose den Gedenktagtag der Klausenkirche.
Der Kirchenchor "St. Wolfgang" unter der Leitung von Alexander Hecht übernahm die musikalische Gestaltung. Die Sängerinnen und Sänger genossen dabei die gute Akustik in der Klausenkirche.
In seiner Predigt ging der Geistliche auf alle Menschen ein. Gott liebt sie, als wären sie ein Teil von ihm. Jesus Christus ist der gute Hirte und er freue sich über jedes Schaf, dass zu seiner Herde zurückkehrt. Mit den Worten des Theologen Pestalozzi: „Ihr müsst die Menschen lieben, wenn ihr sie ändern wollt. Euer Einfluss reicht nur so weit wie eure Liebe“, beendete er die Predigt.
Am Ende des Gottesdienstes dankte Pfarrer Julius allen ehrenamtlichen Helfern, die das Kirchlein das ganze Jahr über hegen und pflegen. Stellvertretend wurde an die Mesnerin Elisabeth Rickauer, die mit Blumen aus dem eigenen Garten das Gotteshaus so schön geschmückt hatte, ein Blumenstock übergeben.















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